Huawei Ideos X3: Lidl bietet Android-Handy für nur 100 Euro an

23. August 2011

Android-Smartphones müssen nicht unbedingt teuer sein. Der Lebensmittel-Discounter Lidl macht es vor: Ab dem nächsten Donnerstag, den 1. September 2011 bietet die Supermarktkette das Ideos X3 des chinesischen Handyherstellers Huawei an – und das für nur 99,99 Euro inklusive einer LIDL MOBILE SIM-Karte im Wert von 9,95 Euro. Trotz des niedrigen Preises erhalten Kunden für ihr Geld ein vollwertiges Touchscreen-Handy mit der aktuellen Android-Version 2.3 alias Gingerbread. In Sachen Ausstattung müssen allerdings deutliche Abstriche gemacht werden.

Lidl lohnt sich: Ab dem 1. September 2011 bietet der Lebensmitteldiscounter Lidl das Huawei Ideos X3 zum Preis von nur 99,99 Euro an.

Schon im Frühjahr dieses Jahres hatte man bei Huawei das Ideos X3 erstmals offziell vorgestellt, jetzt führt der chinesische Smartphone-Hersteller das Android-Smartphone also auf dem deutschen Markt ein – und kündigt ganz nebenbei an, künftig zu den fünf absatzstärksten Handyherstellern in Deutschland zählen zu wollen. So wird Huawei nun auch verstärkt unter eigener Marke weitere Geräte, mitunter auch das edle Android-Phone Huawei Vison, noch dieses Jahr auf den Markt bringen.

600 MHz, 3,2 Zoll und Android 2.3
Den Anfang allerdings macht das günstige 100-Euro-Modell, das Ideos X3, dessen Ausstattung eher spärlich daherkommt: Statt eines modernen Gigahertz-Prozessors wird das Smartphone mit einem lediglich auf 600 Megahertz getakteten Chip angetrieben, dem darüber hinaus nur 256 Megabyte Arbeitsspeicher zur Seite stehen. Der 512 Megabyte große interne Speicher kann mittels microSD-Karten immerhin auf bis zu 32 Gigabyte erweitert werden. Das Ideos X3 verfügt außerdem über ein 3,2 Zoll großes (8,1 Zentimeter) kapazitives TFT-Display mit einer Auflösung von 480 x 320 Pixel. Als Betriebssystem kommt das aktuelle Android in der Version 2.3 Gingerbread mit der vorinstallierten Nutzeroberfläche aHome-UI zum Einsatz.

Zur weiteren Ausstattung des Touchscreen-Handys zählen der Datenstandard HSDPA (mit bis zu 7,2 Megabit pro Sekunde), ein WLAN-Empfänger (b/g/n) sowie Bluetooth, dank eingebautem GPS-Modul ist zudem die Navigation möglich. Für Foto- und Videoaufnahmen ist eine 3,2 Megapixel Kamera integriert; hinzu kommen ein UKW-Radio, ein Musik-Player sowie eine 3,5 Millimeter Kopfhörer-Buchse. In Sachen Durchhaltevermögen verspricht der Hersteller eine Akkulaufzeit von 300 Stunden im Stand-by-Modus und vier Stunden Gesprächsdauer.

Ideos X3 - Das Smartphone ideal für Einsteiger.

Kein SIM-Lock
Praktisch: Käufer erhalten zum Handy auch eine Prepaid-SIM-Karte für den 9-Cent-Tarif von Lidl Mobile gratis dazu. Sie beinhaltet zudem 25 Freiminuten (Standard-Inlandsverbindungen in alle deutschen Netze) und ermöglicht die kostenfreie Internet-Nutzung für einen Monat. Die testweise freigeschaltete Internet-Flatrate für das mobile Surfen über das Netz von Telefónica Germany (O2) endet danach automatisch – danach kann die Internet-Flatrate für 8,99 Euro pro Monat hinzugebucht werden. Das Mobiltelefon kann außerdem auch mit jeder beliebigen SIM-Karte eines anderen Netzbetreibers verwendet werden, da das Handy SIM-Lock-frei ist. Die dem Gerät beiliegende LIDL MOBILE SIM-Karte muss also nicht zwingend genutzt werden.

Always Internet meint:
Zum Preis von nur 100 Euro erhalten Kunden bei Lidl ein supergünstiges Handy mit einfacher Ausstattung – perfekt für Smartphone-Einsteiger. Dank HSDPA und WLAN eignet es sich zudem perfekt für Ausflüge ins mobile Internet. Übrigens: Ab dem 19. September wird der Mobilfunk-Discounter Fonic das Huawei Ideos X3 – ebenfalls mit Gratis-SIM-Karte im Paket – für 99 Euro zunächst exklusiv anbieten.

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Optimus Sol: LG stellt neues Android-Smartphone mit Ultra-AMOLED-Display vor

23. August 2011

Pünktlich zur Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin erweitert der südkoreanische Handyhersteller LG sein Smartphone-Portfolio. Mit dem LG Optimus Sol E730 hat das Unternehmen ein weiteres Android-Smartphone vorgestellt. Das Modell war zuvor bereits unter dem Codenamen “Victor” aus einer Roadmap des südkoreanischen Elektronikkonzerns bekannt, die Ende Juli 2011 aufgetaucht war. Das Optimus Sol ist offiziell für Mitte September angekündigt und soll laut LG zu diesem Zeitpunkt das “günstigste Android-Smartphone mit 1-Gigahertz-Prozessor und AMOLED-Display“ auf dem Markt sein.

LG Optimus Sol E730: Der südkoreanische Hersteller stellt das 9,8 Millimeter schlanke Gerät wohl auf der IFA (2. bis 7. September in Berlin) vor.

Ultra AMOLED-Technologie
Das LG Optimus Sol ist mit einem 3,8 Zoll (9,65 Zentimeter) großen OLED-Touchscreen ausgestattet, der die übliche Auflösung von 800 x 480 Pixel darstellt. LG selbst bezeichnet seine OLED-Technik als “Ultra AMOLED” und verspricht hohe Kontrastwerte, einen großen Farbumfang sowie eine bessere Lesbarkeit des Displays bei direkter Sonneneinstrahlung. Zudem soll das neue Android-Phone besonders energiesparsam sein, so bietet das Optimus Sol dank der so genannten “Dark UI“ eine um bis zu 30 Prozent längere Akkulaufzeit als vergleichbare Modelle. Dieses Programm kann der Nutzer wahlweise an- oder ausschalten. Sobald es aktiviert ist, prüft es den Stromverbrauch des Gerätes und reguliert bei Bedarf die Verwendung von weißem Licht, um so die Batterie zu schonen. Der Akku hat eine Leistung von 1.500 mAh.

Angetrieben wird das LG Optimus Sol von einem 1 Gigahertz schnellen Single Core-Prozessor aus dem Hause Qualcomm, dem 512 Megabyte Arbeitsspeicher zur Seite stehen. Der interne Speicher misst 2 Gigabyte und kann durch eine microSD-Speicherkarte erweitert werden. Für Foto- und Videoaufnahmen stehen dem Androiden auf der Rückseite eine 5 Megapixel Kamera mit Autofokus – die allerdings ohne Fotolicht auskommen muss – sowie eine VGA-Kamera auf der Vorderseite für Videochats zur Verfügung. Als Betriebssystem kommt Android in der Version 2.3 alias Gingerbread zum Einsatz, das der Hersteller mit seiner eigenen Nutzeroberfläche Optimus UI in der Version 2.0 überzogen hat.

In puncto Übertragungstechniken unterstützt das Gerät HSDPA/HSUPA, WLAN nach 802.11b/g/n inklusive DLNA und Wifi-Direct sowie Bluetooth 3.0. Zur weiteren Ausstattung zählen GPS, ein FM-Radio sowie eine 3,5 Millimeter Klinkenbuchse für Kopfhörer. Mit 9,8 Millimetern Dicke gehört das Optimus Sol zu den dünneren Smartphones.

Weitere technische Details hält der südkoreanische Hersteller noch unter Verschluss, sie könnten aber zur IFA Anfang September veröffentlicht werden. Das LG Optimus Sol E730 soll bereits Mitte September dieses Jahres auf den europäischen Markt kommen, einen Preis hat LG für das Gerät allerdings noch nicht verraten. Aller Wahrscheinlichkeit wird der Preis für das Smartphone bei um die 300 Euro liegen. Der Hersteller teilte dafür allerdings mit, dass das Optimus Sol in den Farben Schwarz, Weiß sowie Titan erhältlich sein wird.

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RIM: BlackBerrys bald mit eigenem Musikdienst

19. August 2011

Research In Motion (RIM), Hersteller der bekannten Business-Smartphone-Reihe BlackBerry, will offenbar neue Kunden für sich gewinnen. Der kanadische Konzern befindet sich angeblich in Verhandlungen mit den vier größten Plattenlabels für einen eigenen Streaming-Dienst, der auf den BlackBerry Messenger aufbauen soll. Das berichtet das Magazin CNet, nach dem diese Nachricht verschiedene Quellen bestätigt hätten.

Der BlackBerry-Hersteller Research In Motion (RIM) hat offenbar einen eigenen Streaming-Dienst im Ärmel.

Wie Cnet unter Berufung auf anonyme Quellen meldet, sei schon in den kommenden Wochen mit einer ersten Testversion des neuen Dienstes zu rechnen. Angeblich habe sich RIM bereits mit einem der vier großen Musikanbietern (EMI, Sony Music, Universal, Warner) geeinigt und einen Vertrag unterzeichnet, zwei weitere Verträge stünden ebenfalls kurz vor der Vollendung.

Wie der Musik-Service genau funktionieren wird, ist bislang noch unklar. Wie es heißt, soll der Streaming-Dienst allerdings an den Chat-Dienst BlackBerry Messenger gekoppelt sein und den Versuch unterstreichen, eine neue Zielgruppe jüngerer Leute – d.h. außerhalb des bereits bestehenden Kreises des Unternehmens-Nutzer – für die BlackBerry-Modelle zu interessieren. Als Grund dafür nennt das Magazin, dass der Messenger einer der letzten verbleibenden Pluspunkte der BlackBerry-Plattform sei. So diene er als eine Art soziales Netzwerk und binde so Kunden an das Unternehmen, sprich RIM.

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Yahoo!-Phone: Erstes Handy des Suchmaschinenbetreibers

19. August 2011

Japan bekommt ein erstes Yahoo!-Smartphone – mit Android OS und 3D-Funktion.


Während bei uns die beiden Suchmaschinenbetreiber Yahoo! und Google wohl eher als Konkurrenten angesehen werden können, sieht die Sache im fernen Osten doch etwas anders aus. Denn in Japan ist Yahoo! die größte Website des Landes. Dass der Mobilfunkanbieter des Smartphones – namentlich SoftBank – der größte Aktionär von Yahoo! ist, passt da wohl mehr als gelegen. Der Suchmaschinenriese hat in Zusammenarbeit mit dem japanischen Netzbetreiber sowie dem Handyhersteller Sharp sein erstes Handy vorgestellt: das Yahoo!-Phone.

Das Yahoo!-Phone stellt ein Rebranding bzw. eine abgewandelte Version des Android-Handys Aquos Phone THE PREMIUM SoftBank 009SH dar, das von SoftBank bereits vor einigen Wochen offiziell präsentiert wurde. Das Smartphone ist mit einem 3D-fähigen 4 Zoll großen LCD-Touchscreen mit einer qHD-Auflösung von 960 x 540 Pixel ausgestattet. Da das Gerät jedoch nur über eine einzelne 8 Megapixel Kamera verfügt, können 3D-Aufnahmen nur mit Hilfe der so genannten „Swipe“-Bewegung (wie man sie von der Aufnahme von Panoramabildern kennt) geschossen werden. Zur weiteren Ausstattung zählen die Standardeigenschaften wie WLAN (b/g/n), Bluetooth 3.0 sowie ein erweiterbarer Speicher mittels microSD-Karten. Hinzu kommen ein integrierter digitaler TV-Tuner sowie eine eWallet-Funktion und die vorinstallierten Services Yahoo-Auctions, Yahoo Calendar sowie Dictionary. In Sachen Betriebssystem setzt der Hersteller auf Googles Android in der Version 2.3 alias Gingerbread. Das Yahoo!-Phone mit den Maßen 61,5 x 123 x 12 Millimeter bringt es auf ein Gewicht von 129 Gramm und ist wahlweise in den Farben Schwarz, Weiß, Champagner sowie Pink erhältlich.

Ende des kommenden Monats ist das Yahoo!-Phone in Verbindung mit einem Zweijahresvertrag beim japanischen Mobilfunkanbieter SoftBank kostenlos erhältlich. Ob das Gerät künftig auch auf dem europäischen Markt angeboten wird irgendwann auftaucht, ist bislang nicht bekannt.

Das Yahoo!-Phone gibt es wahlweise in den Farben Champagner, Schwarz, Weiß oder Pink.

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Nexus Prime: Neues Google-Handy angeblich ab Oktober

19. August 2011

Mit dem Nexus One (Hersteller HTC, läuft mit Android 2.1) und dem Nexus S (Samsung, Android 2.3) hat Suchmaschinenriese Google bereits zwei Modelle der so genannten Experience Phones in den Handel gebracht. Jetzt soll bereits im kommenden Oktober das nächste Nexus-Smartphone von Google auf den Markt kommen. So soll das nächste Google-Referenzmodell aller Wahrscheinlichkeit nach die Bezeichnung Nexus Prime tragen, welches wie schon das Nexus S von Samsung gefertigt werden soll. Das berichtet die südkoreanische Zeitung etnews und beruft sich dabei auf Quellen aus der Lieferkette. Neben dem Betriebssystem – Googles neuestes Android 4.0 alias Ice Cream Sandwich – sollen auch das Display und der verwendete Prozessor für Aufsehen sorgen.

Android 4.0 alias Ice Cream Sandwich.

Diese Ausstattung übertrifft sogar Samsungs Galaxy S2
Wie die Technikseite aus Zuliefererkreisen erfahren hat, wird das Nexus Prime noch in diesem Oktober vorgestellt. Das Nexus Prime soll über ein 4,5 Zoll großes Display auf Basis der Super AMOLED Technologie verfügen, das mit 1.280 x 720 Pixel auflöst. Damit würde das neue Nexus-Modell das derzeitige Samsung-Flaggschiff Galaxy S2 sowohl in der Displaygröße (4,3 Zoll) als auch der Auflösung (800 × 480 Pixel) übertreffen. Auch in Sachen Rechenleistung soll das Nexus Prime einiges mehr zu bieten haben. Während das Galaxy S2 noch mit einem 1,2 Gigahertz starken Dual Core Prozessor auskommen muss, wird das Nexus Prime nach Informationen von etnews von einem Doppelkern-Prozessor mit einer Taktrate von 1,5 Gigahertz angetrieben. Google zeigt mit dem dritten Nexus-Gerät außerdem die Fähigkeiten der neuen Generation seines mobilen Betriebssystems Android, die derzeit unter der Projektbezeichnung „Ice Cream Sandwich“ (Android 4.0) entwickelt wird. Die Android-Version bringt die Wiedervereinigung des Codes für Tablets und Smartphones, auch Google TV wird künftig aus derselben Quelle gespeist.

Die Spezifikationen passen auch zu einer geleakten Samsung-Roadmap, die ein zu den Berichten passendes Samsung-Gerät mit dem Modellnamen GT-i9250 führt. Das Modell soll ebenfalls mit einem AMOLED-Touchscreen mit der Auflösung von 1.280 x 720 Bildpunkten ausgestattet sein, allerdings ist darin von einen 4,65 Zoll großen Screen die Rede. Als weitere Ausstattungsmerkmale nennt es eine 5 Megapixel Kamera sowie ebenfalls Android in der Version 4.0 Ice Cream Sandwich.

Nach der angekündigten Übernahme von Motorola Mobility durch den Suchmaschinenbetreiber gingen bereits viele davon aus, dass künftig alle Nexus-Modelle von der eigenen Hardwareabteilung stammen werden. Androids Firmenchef Andy Rubin hat diesen Spekulationen aber schnell ein Ende bereitet, und erklärte, dass es sich Motorola Mobility als unabhängige Geschäftseinheit bei Google lediglich um einen weiteren Lizenznehmer handle. Die Entscheidung, nach dem Nexus S den südkoreanischen Handyhersteller Samsung ein weiteres Mal als Partner für das Android-Vorzeigemodell zu wählen, sei schon lange Zeit vor dem Kauf gefallen. Informationen von etnews zufolge sind die Beziehungen zwischen Google und Samsung trotz der kürzlich bekannt gegebenen Übernahme von Motorola durch den Suchmaschinenriesen grundsolide.

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Neuausrichtung bei HP

19. August 2011

Der weltgrößte IT-Konzern Hewlett Packard (HP) will sich völlig neu ausrichten und überlässt künftig der Konkurrenz den Markt für mobile Geräte. Die US-Traditionsfirma teilte mit, dass sie die Produktion von Smartphones und Tablets beendet. Man wolle sich in Zukunft auf die Entwicklung von Software und Unternehmenslösungen konzentrieren. Dies verkündete der deutsche Konzernchef Léo Apotheker bei der Veröffentlichung der aktuellen Quartalszahlen an.

Beim IT-Konzern Hewlett-Packard wird derzeit kräftig umgebaut.

Weg mit der Hardware, her mit der Software –so lautet wohl die neue Strategie des umsatzstärksten Technologieunternehmens Hewlett-Packard. Die Produktion der WebOS-Smartphones und dem Tablet Touchpad, das erst vor einigen Wochen vorgestellt wurde und mit dem man dem iPad von Apple Konkurrenz machen wollte, wird nach eigenen Angaben eingestellt. Nach Aussage des im kalifornischen Palo Alto ansässigen Computerherstellers konnten die Geräte weder die technischen Ziele noch die finanziellen Erwartungen erfüllen. Vielmehr wolle man sich künftig auf die Entwicklung von Software und Unternehmenslösungen konzentrieren. Aus diesem Grund will das amerikanische Unternehmen den britischen Anbieter von Unternehmenssoftware, Autonomy, für rund 10 Milliarden US-Dollar (etwa 7 Milliarden Euro) übernehmen. Es geht dabei um den größten Geschäftsbereich – im letzten Quartal machte die Sparte mit 9,6 Milliarden US-Dollar fast ein Drittel der Konzernumsätze aus. Die Aufsichtsräte beider Konzerne hätten dem Kauf bereits zugestimmt, der bis zum Ende des Jahres über die Bühne gehen könne.

Auch der Wiedereinstieg floppte
Dabei ist das US-Unternehmen erst vor knapp über einem Jahr wieder in das Geschäft der mobilen Endgeräten eingestiegen. Im April letzten Jahres kaufte HP den angeschlagenen Traditionshersteller Palm für 1,2 Milliarden US-Dollar, allerdings nur auf Grund des umfangreichen Patentpools – wie man bei HP später erklärte. Der Computerhersteller führte dann allerdings doch noch die Entwicklung neuer Geräte und des von Palm neu entwickelten mobilen Betriebssystems webOS fort.

Der deutsche Chef Léo Apotheker krempelt die US-Traditionsfirma Hewlett-Packard radikal um.

Bei Hewlett-Packard handelt es sich nicht um den ersten Konzern, der versucht, durch die Abspaltung seiner PC-Sparte ein stärkeres Wachstum zu erzielen. Auch der US-amerikanische IT-Konzern IBM hatte sich in den letzten zehn Jahren neu strukturiert und sich von seinem PC-Geschäft getrennt. HP CEO Léo Apotheker, einst Chef des deutschen Softwarekonzerns SAP, hatte bereits bei seinem Amtsantritt Ende im vergangenen November eine Neuausrichtung bei HP angekündigt. Seit seiner Amtszeit lief es für HP bislang nicht wirklich rund. Das sinkende Kundeninteresse an PCs veranlasste Apotheker nun schon zum dritten Mal dazu, die Prognosen für das Geschäftsjahr herunterzuschrauben.

Die Cloud soll es nun richten
Der US-Hersteller will sich laut früheren Angaben in Zukunft nun stärker im wachsenden Markt des so genannten Cloud Computing engagieren, wobei es sich kurz gesagt um die Bereitstellung von Software und Hardwareleistungen im Internet handelt. Computernutzer haben die Programme nicht mehr auf ihrem Rechner installiert, sondern greifen stattdessen auf Server von Software-Anbietern im Internet zu.

Die Entscheidung für den Kauf von Autonomy bringt neues Cloud-Computing-Wissen ins Haus. Der zweitgrößte Software-Hersteller Großbritanniens ist spezialisiert auf Programme, mit denen große Unternehmen ihre Datenbestände besser im Griff behalten können. Zu seinen Kunden zählen große Firmen aus allen Branchen wie etwa die Automobilhersteller Fiat und BMW, die TV-Sender CNN und BBC, Coca-Cola, T-Mobile, die „Financial Times“, das britische House of Parliament sowie IT-Konzerne wie Oracle und Philips. HP will 25,50 Pfund pro Autonomy-Aktie zahlen, im Verleich zum Kurs am Donnerstag ein kräftiger Aufpreis von 14,25 Pfund. Damit dürfte Autonomy die Amerikaner insgesamt rund 6,2 Milliarden Pfund kosten, das wären umgerechnet zehn Milliarden US-Dollar.

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HP TouchPad: Neues Tablet mit 64 GB & 1,5 GHz

18. August 2011

Mal wieder ein neues HP-Modell: Auf seiner französischen Webseite hat der US-Hersteller Hewlett-Packard ein neues TouchPad-Tablet mit einer Speicherkapazität von 64 Gigabyte angekündigt. Das HP TouchPad 64GB soll in Kürze im Webshop des US-Konzerns für 599 Euro erhältlich sein.

HP TouchPad: Das Tablet ist jetzt auch mit einer Speicherkapazität von 64 Gigabyte erhältlich. Quelle: Hersteller

Laut der Website des Herstellers läuft das Gerät mit weißer Abdeckung unter dem herstellereigenen Betriebssystem webOS in der Version 3.0. Angetrieben wird das Tablet von einem Dual Core-Prozessor der Qualcomm-Marke Snapdragon, allerdings mit einer Taktfrequenz von 1,5 Gigahertz pro Kern statt den bisherigen 1,2 Gigahertz bei den Tablets mit 16 und 32 Gigabyte Speicher. Für das drahtlose Surfen im Web zu Hause oder unterwegs unterstützt das HP TouchPad 64GB WLAN im n-Standard. Genau wie bei Apples iPad oder den anderen TouchPad-Modellen auch, wird das Gerät – über einen 9,7 Zoll großen Touchscreen mit einer Auflösung von 1.024 x 768 Pixel bedient. Zur weiteren Ausstattung zählt eine 1,3 Megapixel Kamera an der Vorderseite, die für Videotelefonate zur Verfügung steht.

Weitere Varianten in der Hinterhand
Eine bereits Anfang Juli im Netz veröffentlichte Roadmap hatte auf weitere Versionen des HP TouchPad mit noch mehr Speicherkapazität, leistungsfähigeren Prozessoren sowie schnellen Datenverbindungen hingewiesen. Auch nach dem jetzt vorgestellten Tablet-Modell soll noch eine weitere Version mit HSPA+-Unterstützung folgen.

Bei den Händlern ist das HP TouchPad 64GB in Weiß ab rund 620 Euro gelistet, deren technischen Daten beschreiben jedoch einen Prozessor mit einer Taktrate von nur 1,2 Gigahertz.

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HP Pre3: Markteinführung in Deutschland steht kurz bevor

18. August 2011

Der Verkaufsstart des HP Pre3 rückt offenbar immer näher. Bislang sprach man bei dem US-Konzern von einer Markteinführung im Sommer – jetzt hat HP den Verkauf seines webOS-Smartphones endlich gestartet: Das Business-Handy kann ab sofort im deutschen HP Store bestellt werden, die Lieferzeit beläuft sich derzeit auf ein bis zwei Wochen. Das HP Pre3 bietet einen deutlich größeren Bildschirm als der bereits erhältliche kleinere Bruder HP Veer.

HP startet demnächst den Verkauf seines neuen webOS-Handys: Das HP Pre3 hat eine ausziehbare Tastatur und ein 3,58 Zoll Touchdisplay.

Das kompakte HP Veer ist bereits seit einigen Wochen erhältlich, jetzt kommt der große Bruder Pre3. Zur Ausstattung des Business-Smartphones zählen unter anderem ein 3,58 Zoll (= 9,1 Zentimeter) großer und Multitouch-fähiger Touchscreen mit einer detailreichen Auflösung von 800 x 480 Pixel. Angetrieben wird das Gerät von einem 1,4 Gigahertz starken Prozessor, dem 512 Megabyte Arbeitsspeicher zur Verfügung steht. Hinzu kommt ein interner Speicher mit einer Kapazität von wahlweise 8 oder 16 Gigabyte – für den flotten Zugriff auf die Funktionen des mit 156 Gramm nicht ganz leichten Smartphones ist somit gesorgt.

Mit webOS und QWERTZ-Tastatur
Für Texteingaben stehen sowohl eine virtuelle als auch eine mechanische QWERTZ-Tastatur zur Verfügung. In Sachen Verbindungsmöglichkeiten hat das Pre3 sowohl WLAN (b/g/n) mit Hotspot-Funktion, GPS, HSDPA (mit max. 14,4 Megabit pro Sekunde) als auch die Schnittstellen Bluetooth 2.1 sowie USB 2.0 zu bieten. Komplettiert wird die Ausstattung von einer 5 Megapixel Kamera mit LED-Blitz auf der Rückseite des Gerätes, mit der Videos in HD-Qualität von 720p aufgenommen werden können, sowie einer VGA-Kamera für Videotelefonate an der Vorderseite.

Als Betriebssystem kommt die aktualisierte Version 2.1 von webOS zum Einsatz. Auch der Vorgänger HP Veer sowie das Tablet HP TouchPad laufen mit HPs webOS. Wie Besitzer des HP kann ganz einfach losgetippt, um etwa eine Anwendung oder einen Kontakt zu suchen und aufzurufen. Besitzern eines Pre3 und TouchPads steht zudem das so genannte “Touch to Share” zur Verfügung. Eine Funktion mit der Inhalte zwischen den beiden Geräten ausgetauscht werden können, sobald man sie nah genug aneinander hält. Das Tablet und das Smartphone müssen dabei über denselben Account verfügen. Zum Marktstart des Business-Phones funktioniert die Synchronisation allerdings zunächst nur für Internetseiten.

Beim Onlineversandhandel Amazon lässt sich das neue HP-Smartphone bereits seit Mitte Mai vorbestellen. Der Preis ist inzwischen von 449 Euro auf immerhin 399 Euro gefallen, liegt aber dennoch über der Preisvorstellung des Herstellers. Bei dem Angebot des Onlineversandriesen, das von notebook.de stammt, wird als Liefertermin der 5. September genannt – das kommt dem Lieferdatum von HP schon recht nahe. Im HP-Onlineshop ist das Pre3 mit 8 Gigabyte internen Speicher schon für 349 Euro gelistet. Bei diversen Internet-Händlern ist das HP Pre3 auch bereits für 309 Euro ohne Vertrag vorbestellbar.

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Samsung: Zulieferer bestätigt Gerüchte über Super-AMOLED-Plus-Displays in HD-Auflösung

18. August 2011

Schaut man auf die Displays aktueller Tablets, kann man schon ein wenig in Begeisterung verfallen. Doch diese technischen Highlights, sind noch lange nicht alles: Der südkoreanische Konzern Samsung steht angeblich kurz vor der Serienproduktion eines Super AMOLED Plus Displays – HD-Auflösung. Die neue Technik soll bereits im Herbst dieses Jahres in ersten mobilen Geräten zu finden sein und es auf eine Anzeigengröße zwischen fünf und sechs Zoll bringen. Das berichtet die Website OLED-Info und beruft sich dabei auf Industriekreise.

Super AMOLED Plus

Die Samsung-Displays haben eine Auflösung von 1.280 x 720 Pixel, meldet das Blog. Das entspräche einer Pixeldichte von rund 300 PPI (Pixel pro Zoll) und käme damit schon sehr nahe an das iPhone 4 mit seinen 330 PPI heran. OLED-Info spekuliert zudem, dass eines der Geräte, das mit der neuen Display-Technologie ausgestattet sein wird, das Samsung GT-i9220 mit einem 5,3 Zoll Display sein könnte. Von diesem Modell gelangten erst vor wenigen Tagen erste Informationen ins Internet.

Wie die Website von ihren Quellen erfuhr, habe der Hersteller aus Südkorea seinen Produktionsprozess weiter entwickelt und verwendet nun neue Materialien, wodurch die Displays daher preiswerter herzustellen seien. Eine solch hohe Auflösung schaffe Samsung aber wieder nur durch den Einsatz einer PenTile-Matrix, ein Prinzip, dass die Koreaner bereits beim Super AMOLED Display des Galaxy S verwendeten. Und das hatte eine große Schwäche: Die Farbe Weiß hatte einen starken Blaustich.

Der ein oder andere wird sich sicherlich die Hände über Kopf zusammenschlagen, sobald er von Displaygrößen zwischen 5 und 6 Zoll hört. Sicherlich keine Größe für jedermann. Spielt man jedoch eine Zeit lang mit seinem 10 Zoll Tablet herum, für den wirkt ein 3,5 Zoll Display eher mickrig. Das Schöne an Android ist aber ja, dass es für jede Größe ein passendes Angebot gibt.

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HTC Vigor: Neues HTC-Phone mit Dual-Core und HD-Display?

17. August 2011

Der taiwanische Mobilgerätehersteller HTC soll angeblich an einem neuen Smartphone mit HD-Screen arbeiten. Das Modell mit dem Codenamen Vigor soll am Montag offenbar für kurze Zeit beim niederländischen Mobilfunkanbieter “The Phone House“ gelistet worden sein, der aus Versehen eine Abbildung des Smartphones inklusive technischer Spezifikationen online gestellt hat. Das berichtet das Web-Blog htcinside.de.

HTC Vigor | Quelle: htcinside.de

“Beats by Dr. Dre”
Demnach soll das Smartphone mit einem 4,3 Zoll großen HD-Touchscreen mit einer scharfen Auflösung von 1.280 x 720 Pixel ausgestattet sein. Angetrieben wird das Handy nach Angaben des Providers mit einem 1,5 Gigahertz starken Dual Core Prozessor. Als Betriebssystem kommt vermutlich Android in der Version 2.3.4 Gingerbread zum Einsatz. Das Google-Betriebssystem hat HTC angeblich mit Sense 3.5 überzogen, einer neuen Version seiner hauseigenen Benutzeroberfläche für Android. Das HTC Vigor wird zudem wahrscheinlich das erste Modell aus dem Hause HTC sein, das mit der neuen Audio Technologie “Beats by Dr. Dre” ausgestattet wird. Erst vor wenigen Tagen hat der Hersteller die künftige Zusammenarbeit mit Beats Electronics LLC bekannt gegeben, welche ein besseres Audio-Erlebnis auf zukünftige HTC Smartphones bringen soll. Zur weiteren Ausstattung zählen eine 8 Megapixel große Kamera auf der Rückseite sowie eine 2 Megapixel Kamera auf der Vorderseite, so die Angaben.

Diese Spezifikationen werden durch Gerüchte, die bereits früher vom Blog Droid-Life aufkamen, gestützt. Die Website berichtete bereits Anfang August über erste Details vom HTC Vigor, diese stammten aus einem Benchmark, der Droid-Life zugespielt wurde. Kurze Zeit später bestätigte ein Insider die Existenz des Gerätes und fügte weitere Details wie etwa ein 1 Gigabyte großer Arbeitsspeicher sowie ein 16 Gigabyte Speicher für Fotos, Videos oder Apps hinzu.

Es bestehen allerdings erhebliche Zweifel an der Echtheit des Screenshots von The Phone House, wie htcinside.de bemerkt. Bislang konnte nicht geklärt werden, ob es sich bei der Abbildung um einen Fake handelt, da das Foto bereits wieder von der Website verschwunden ist. Dem Blog wurde das Bild per E-Mail zugeschickt, die Recherche im Online-Shop des Anbieters ergab aber keine Ergebnisse. Hinzu kommt, dass die niederländische Produktbeschreibung des HTC Vigor voller Fehler ist und eher danach aussieht, als wäre sie mit Google Translate übersetzt worden. Zudem ist der Screenshot auf dem Smartphone selber auf Deutsch und sieht eher nach Photoshop-Arbeit aus. Zumindest stimmen die Produktinformationen mit denen überein, die schon seit Längerem bekannt sind. Das Vigor soll das HTC Sensation beerben und angeblich im Oktober 2011 auf den Markt kommen.

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