RIM: BlackBerrys bald mit eigenem Musikdienst

19. August 2011

Research In Motion (RIM), Hersteller der bekannten Business-Smartphone-Reihe BlackBerry, will offenbar neue Kunden für sich gewinnen. Der kanadische Konzern befindet sich angeblich in Verhandlungen mit den vier größten Plattenlabels für einen eigenen Streaming-Dienst, der auf den BlackBerry Messenger aufbauen soll. Das berichtet das Magazin CNet, nach dem diese Nachricht verschiedene Quellen bestätigt hätten.

Der BlackBerry-Hersteller Research In Motion (RIM) hat offenbar einen eigenen Streaming-Dienst im Ärmel.

Wie Cnet unter Berufung auf anonyme Quellen meldet, sei schon in den kommenden Wochen mit einer ersten Testversion des neuen Dienstes zu rechnen. Angeblich habe sich RIM bereits mit einem der vier großen Musikanbietern (EMI, Sony Music, Universal, Warner) geeinigt und einen Vertrag unterzeichnet, zwei weitere Verträge stünden ebenfalls kurz vor der Vollendung.

Wie der Musik-Service genau funktionieren wird, ist bislang noch unklar. Wie es heißt, soll der Streaming-Dienst allerdings an den Chat-Dienst BlackBerry Messenger gekoppelt sein und den Versuch unterstreichen, eine neue Zielgruppe jüngerer Leute – d.h. außerhalb des bereits bestehenden Kreises des Unternehmens-Nutzer – für die BlackBerry-Modelle zu interessieren. Als Grund dafür nennt das Magazin, dass der Messenger einer der letzten verbleibenden Pluspunkte der BlackBerry-Plattform sei. So diene er als eine Art soziales Netzwerk und binde so Kunden an das Unternehmen, sprich RIM.

Allgemein , ,

Yahoo!-Phone: Erstes Handy des Suchmaschinenbetreibers

19. August 2011

Japan bekommt ein erstes Yahoo!-Smartphone – mit Android OS und 3D-Funktion.


Während bei uns die beiden Suchmaschinenbetreiber Yahoo! und Google wohl eher als Konkurrenten angesehen werden können, sieht die Sache im fernen Osten doch etwas anders aus. Denn in Japan ist Yahoo! die größte Website des Landes. Dass der Mobilfunkanbieter des Smartphones – namentlich SoftBank – der größte Aktionär von Yahoo! ist, passt da wohl mehr als gelegen. Der Suchmaschinenriese hat in Zusammenarbeit mit dem japanischen Netzbetreiber sowie dem Handyhersteller Sharp sein erstes Handy vorgestellt: das Yahoo!-Phone.

Das Yahoo!-Phone stellt ein Rebranding bzw. eine abgewandelte Version des Android-Handys Aquos Phone THE PREMIUM SoftBank 009SH dar, das von SoftBank bereits vor einigen Wochen offiziell präsentiert wurde. Das Smartphone ist mit einem 3D-fähigen 4 Zoll großen LCD-Touchscreen mit einer qHD-Auflösung von 960 x 540 Pixel ausgestattet. Da das Gerät jedoch nur über eine einzelne 8 Megapixel Kamera verfügt, können 3D-Aufnahmen nur mit Hilfe der so genannten „Swipe“-Bewegung (wie man sie von der Aufnahme von Panoramabildern kennt) geschossen werden. Zur weiteren Ausstattung zählen die Standardeigenschaften wie WLAN (b/g/n), Bluetooth 3.0 sowie ein erweiterbarer Speicher mittels microSD-Karten. Hinzu kommen ein integrierter digitaler TV-Tuner sowie eine eWallet-Funktion und die vorinstallierten Services Yahoo-Auctions, Yahoo Calendar sowie Dictionary. In Sachen Betriebssystem setzt der Hersteller auf Googles Android in der Version 2.3 alias Gingerbread. Das Yahoo!-Phone mit den Maßen 61,5 x 123 x 12 Millimeter bringt es auf ein Gewicht von 129 Gramm und ist wahlweise in den Farben Schwarz, Weiß, Champagner sowie Pink erhältlich.

Ende des kommenden Monats ist das Yahoo!-Phone in Verbindung mit einem Zweijahresvertrag beim japanischen Mobilfunkanbieter SoftBank kostenlos erhältlich. Ob das Gerät künftig auch auf dem europäischen Markt angeboten wird irgendwann auftaucht, ist bislang nicht bekannt.

Das Yahoo!-Phone gibt es wahlweise in den Farben Champagner, Schwarz, Weiß oder Pink.

Mobile Hardware , ,

Nexus Prime: Neues Google-Handy angeblich ab Oktober

19. August 2011

Mit dem Nexus One (Hersteller HTC, läuft mit Android 2.1) und dem Nexus S (Samsung, Android 2.3) hat Suchmaschinenriese Google bereits zwei Modelle der so genannten Experience Phones in den Handel gebracht. Jetzt soll bereits im kommenden Oktober das nächste Nexus-Smartphone von Google auf den Markt kommen. So soll das nächste Google-Referenzmodell aller Wahrscheinlichkeit nach die Bezeichnung Nexus Prime tragen, welches wie schon das Nexus S von Samsung gefertigt werden soll. Das berichtet die südkoreanische Zeitung etnews und beruft sich dabei auf Quellen aus der Lieferkette. Neben dem Betriebssystem – Googles neuestes Android 4.0 alias Ice Cream Sandwich – sollen auch das Display und der verwendete Prozessor für Aufsehen sorgen.

Android 4.0 alias Ice Cream Sandwich.

Diese Ausstattung übertrifft sogar Samsungs Galaxy S2
Wie die Technikseite aus Zuliefererkreisen erfahren hat, wird das Nexus Prime noch in diesem Oktober vorgestellt. Das Nexus Prime soll über ein 4,5 Zoll großes Display auf Basis der Super AMOLED Technologie verfügen, das mit 1.280 x 720 Pixel auflöst. Damit würde das neue Nexus-Modell das derzeitige Samsung-Flaggschiff Galaxy S2 sowohl in der Displaygröße (4,3 Zoll) als auch der Auflösung (800 × 480 Pixel) übertreffen. Auch in Sachen Rechenleistung soll das Nexus Prime einiges mehr zu bieten haben. Während das Galaxy S2 noch mit einem 1,2 Gigahertz starken Dual Core Prozessor auskommen muss, wird das Nexus Prime nach Informationen von etnews von einem Doppelkern-Prozessor mit einer Taktrate von 1,5 Gigahertz angetrieben. Google zeigt mit dem dritten Nexus-Gerät außerdem die Fähigkeiten der neuen Generation seines mobilen Betriebssystems Android, die derzeit unter der Projektbezeichnung „Ice Cream Sandwich“ (Android 4.0) entwickelt wird. Die Android-Version bringt die Wiedervereinigung des Codes für Tablets und Smartphones, auch Google TV wird künftig aus derselben Quelle gespeist.

Die Spezifikationen passen auch zu einer geleakten Samsung-Roadmap, die ein zu den Berichten passendes Samsung-Gerät mit dem Modellnamen GT-i9250 führt. Das Modell soll ebenfalls mit einem AMOLED-Touchscreen mit der Auflösung von 1.280 x 720 Bildpunkten ausgestattet sein, allerdings ist darin von einen 4,65 Zoll großen Screen die Rede. Als weitere Ausstattungsmerkmale nennt es eine 5 Megapixel Kamera sowie ebenfalls Android in der Version 4.0 Ice Cream Sandwich.

Nach der angekündigten Übernahme von Motorola Mobility durch den Suchmaschinenbetreiber gingen bereits viele davon aus, dass künftig alle Nexus-Modelle von der eigenen Hardwareabteilung stammen werden. Androids Firmenchef Andy Rubin hat diesen Spekulationen aber schnell ein Ende bereitet, und erklärte, dass es sich Motorola Mobility als unabhängige Geschäftseinheit bei Google lediglich um einen weiteren Lizenznehmer handle. Die Entscheidung, nach dem Nexus S den südkoreanischen Handyhersteller Samsung ein weiteres Mal als Partner für das Android-Vorzeigemodell zu wählen, sei schon lange Zeit vor dem Kauf gefallen. Informationen von etnews zufolge sind die Beziehungen zwischen Google und Samsung trotz der kürzlich bekannt gegebenen Übernahme von Motorola durch den Suchmaschinenriesen grundsolide.

Mobile Hardware , , ,

Neuausrichtung bei HP

19. August 2011

Der weltgrößte IT-Konzern Hewlett Packard (HP) will sich völlig neu ausrichten und überlässt künftig der Konkurrenz den Markt für mobile Geräte. Die US-Traditionsfirma teilte mit, dass sie die Produktion von Smartphones und Tablets beendet. Man wolle sich in Zukunft auf die Entwicklung von Software und Unternehmenslösungen konzentrieren. Dies verkündete der deutsche Konzernchef Léo Apotheker bei der Veröffentlichung der aktuellen Quartalszahlen an.

Beim IT-Konzern Hewlett-Packard wird derzeit kräftig umgebaut.

Weg mit der Hardware, her mit der Software –so lautet wohl die neue Strategie des umsatzstärksten Technologieunternehmens Hewlett-Packard. Die Produktion der WebOS-Smartphones und dem Tablet Touchpad, das erst vor einigen Wochen vorgestellt wurde und mit dem man dem iPad von Apple Konkurrenz machen wollte, wird nach eigenen Angaben eingestellt. Nach Aussage des im kalifornischen Palo Alto ansässigen Computerherstellers konnten die Geräte weder die technischen Ziele noch die finanziellen Erwartungen erfüllen. Vielmehr wolle man sich künftig auf die Entwicklung von Software und Unternehmenslösungen konzentrieren. Aus diesem Grund will das amerikanische Unternehmen den britischen Anbieter von Unternehmenssoftware, Autonomy, für rund 10 Milliarden US-Dollar (etwa 7 Milliarden Euro) übernehmen. Es geht dabei um den größten Geschäftsbereich – im letzten Quartal machte die Sparte mit 9,6 Milliarden US-Dollar fast ein Drittel der Konzernumsätze aus. Die Aufsichtsräte beider Konzerne hätten dem Kauf bereits zugestimmt, der bis zum Ende des Jahres über die Bühne gehen könne.

Auch der Wiedereinstieg floppte
Dabei ist das US-Unternehmen erst vor knapp über einem Jahr wieder in das Geschäft der mobilen Endgeräten eingestiegen. Im April letzten Jahres kaufte HP den angeschlagenen Traditionshersteller Palm für 1,2 Milliarden US-Dollar, allerdings nur auf Grund des umfangreichen Patentpools – wie man bei HP später erklärte. Der Computerhersteller führte dann allerdings doch noch die Entwicklung neuer Geräte und des von Palm neu entwickelten mobilen Betriebssystems webOS fort.

Der deutsche Chef Léo Apotheker krempelt die US-Traditionsfirma Hewlett-Packard radikal um.

Bei Hewlett-Packard handelt es sich nicht um den ersten Konzern, der versucht, durch die Abspaltung seiner PC-Sparte ein stärkeres Wachstum zu erzielen. Auch der US-amerikanische IT-Konzern IBM hatte sich in den letzten zehn Jahren neu strukturiert und sich von seinem PC-Geschäft getrennt. HP CEO Léo Apotheker, einst Chef des deutschen Softwarekonzerns SAP, hatte bereits bei seinem Amtsantritt Ende im vergangenen November eine Neuausrichtung bei HP angekündigt. Seit seiner Amtszeit lief es für HP bislang nicht wirklich rund. Das sinkende Kundeninteresse an PCs veranlasste Apotheker nun schon zum dritten Mal dazu, die Prognosen für das Geschäftsjahr herunterzuschrauben.

Die Cloud soll es nun richten
Der US-Hersteller will sich laut früheren Angaben in Zukunft nun stärker im wachsenden Markt des so genannten Cloud Computing engagieren, wobei es sich kurz gesagt um die Bereitstellung von Software und Hardwareleistungen im Internet handelt. Computernutzer haben die Programme nicht mehr auf ihrem Rechner installiert, sondern greifen stattdessen auf Server von Software-Anbietern im Internet zu.

Die Entscheidung für den Kauf von Autonomy bringt neues Cloud-Computing-Wissen ins Haus. Der zweitgrößte Software-Hersteller Großbritanniens ist spezialisiert auf Programme, mit denen große Unternehmen ihre Datenbestände besser im Griff behalten können. Zu seinen Kunden zählen große Firmen aus allen Branchen wie etwa die Automobilhersteller Fiat und BMW, die TV-Sender CNN und BBC, Coca-Cola, T-Mobile, die „Financial Times“, das britische House of Parliament sowie IT-Konzerne wie Oracle und Philips. HP will 25,50 Pfund pro Autonomy-Aktie zahlen, im Verleich zum Kurs am Donnerstag ein kräftiger Aufpreis von 14,25 Pfund. Damit dürfte Autonomy die Amerikaner insgesamt rund 6,2 Milliarden Pfund kosten, das wären umgerechnet zehn Milliarden US-Dollar.

Allgemein ,

HP TouchPad: Neues Tablet mit 64 GB & 1,5 GHz

18. August 2011

Mal wieder ein neues HP-Modell: Auf seiner französischen Webseite hat der US-Hersteller Hewlett-Packard ein neues TouchPad-Tablet mit einer Speicherkapazität von 64 Gigabyte angekündigt. Das HP TouchPad 64GB soll in Kürze im Webshop des US-Konzerns für 599 Euro erhältlich sein.

HP TouchPad: Das Tablet ist jetzt auch mit einer Speicherkapazität von 64 Gigabyte erhältlich. Quelle: Hersteller

Laut der Website des Herstellers läuft das Gerät mit weißer Abdeckung unter dem herstellereigenen Betriebssystem webOS in der Version 3.0. Angetrieben wird das Tablet von einem Dual Core-Prozessor der Qualcomm-Marke Snapdragon, allerdings mit einer Taktfrequenz von 1,5 Gigahertz pro Kern statt den bisherigen 1,2 Gigahertz bei den Tablets mit 16 und 32 Gigabyte Speicher. Für das drahtlose Surfen im Web zu Hause oder unterwegs unterstützt das HP TouchPad 64GB WLAN im n-Standard. Genau wie bei Apples iPad oder den anderen TouchPad-Modellen auch, wird das Gerät – über einen 9,7 Zoll großen Touchscreen mit einer Auflösung von 1.024 x 768 Pixel bedient. Zur weiteren Ausstattung zählt eine 1,3 Megapixel Kamera an der Vorderseite, die für Videotelefonate zur Verfügung steht.

Weitere Varianten in der Hinterhand
Eine bereits Anfang Juli im Netz veröffentlichte Roadmap hatte auf weitere Versionen des HP TouchPad mit noch mehr Speicherkapazität, leistungsfähigeren Prozessoren sowie schnellen Datenverbindungen hingewiesen. Auch nach dem jetzt vorgestellten Tablet-Modell soll noch eine weitere Version mit HSPA+-Unterstützung folgen.

Bei den Händlern ist das HP TouchPad 64GB in Weiß ab rund 620 Euro gelistet, deren technischen Daten beschreiben jedoch einen Prozessor mit einer Taktrate von nur 1,2 Gigahertz.

Mobile Hardware ,

HP Pre3: Markteinführung in Deutschland steht kurz bevor

18. August 2011

Der Verkaufsstart des HP Pre3 rückt offenbar immer näher. Bislang sprach man bei dem US-Konzern von einer Markteinführung im Sommer – jetzt hat HP den Verkauf seines webOS-Smartphones endlich gestartet: Das Business-Handy kann ab sofort im deutschen HP Store bestellt werden, die Lieferzeit beläuft sich derzeit auf ein bis zwei Wochen. Das HP Pre3 bietet einen deutlich größeren Bildschirm als der bereits erhältliche kleinere Bruder HP Veer.

HP startet demnächst den Verkauf seines neuen webOS-Handys: Das HP Pre3 hat eine ausziehbare Tastatur und ein 3,58 Zoll Touchdisplay.

Das kompakte HP Veer ist bereits seit einigen Wochen erhältlich, jetzt kommt der große Bruder Pre3. Zur Ausstattung des Business-Smartphones zählen unter anderem ein 3,58 Zoll (= 9,1 Zentimeter) großer und Multitouch-fähiger Touchscreen mit einer detailreichen Auflösung von 800 x 480 Pixel. Angetrieben wird das Gerät von einem 1,4 Gigahertz starken Prozessor, dem 512 Megabyte Arbeitsspeicher zur Verfügung steht. Hinzu kommt ein interner Speicher mit einer Kapazität von wahlweise 8 oder 16 Gigabyte – für den flotten Zugriff auf die Funktionen des mit 156 Gramm nicht ganz leichten Smartphones ist somit gesorgt.

Mit webOS und QWERTZ-Tastatur
Für Texteingaben stehen sowohl eine virtuelle als auch eine mechanische QWERTZ-Tastatur zur Verfügung. In Sachen Verbindungsmöglichkeiten hat das Pre3 sowohl WLAN (b/g/n) mit Hotspot-Funktion, GPS, HSDPA (mit max. 14,4 Megabit pro Sekunde) als auch die Schnittstellen Bluetooth 2.1 sowie USB 2.0 zu bieten. Komplettiert wird die Ausstattung von einer 5 Megapixel Kamera mit LED-Blitz auf der Rückseite des Gerätes, mit der Videos in HD-Qualität von 720p aufgenommen werden können, sowie einer VGA-Kamera für Videotelefonate an der Vorderseite.

Als Betriebssystem kommt die aktualisierte Version 2.1 von webOS zum Einsatz. Auch der Vorgänger HP Veer sowie das Tablet HP TouchPad laufen mit HPs webOS. Wie Besitzer des HP kann ganz einfach losgetippt, um etwa eine Anwendung oder einen Kontakt zu suchen und aufzurufen. Besitzern eines Pre3 und TouchPads steht zudem das so genannte “Touch to Share” zur Verfügung. Eine Funktion mit der Inhalte zwischen den beiden Geräten ausgetauscht werden können, sobald man sie nah genug aneinander hält. Das Tablet und das Smartphone müssen dabei über denselben Account verfügen. Zum Marktstart des Business-Phones funktioniert die Synchronisation allerdings zunächst nur für Internetseiten.

Beim Onlineversandhandel Amazon lässt sich das neue HP-Smartphone bereits seit Mitte Mai vorbestellen. Der Preis ist inzwischen von 449 Euro auf immerhin 399 Euro gefallen, liegt aber dennoch über der Preisvorstellung des Herstellers. Bei dem Angebot des Onlineversandriesen, das von notebook.de stammt, wird als Liefertermin der 5. September genannt – das kommt dem Lieferdatum von HP schon recht nahe. Im HP-Onlineshop ist das Pre3 mit 8 Gigabyte internen Speicher schon für 349 Euro gelistet. Bei diversen Internet-Händlern ist das HP Pre3 auch bereits für 309 Euro ohne Vertrag vorbestellbar.

Mobile Hardware , ,

Samsung: Zulieferer bestätigt Gerüchte über Super-AMOLED-Plus-Displays in HD-Auflösung

18. August 2011

Schaut man auf die Displays aktueller Tablets, kann man schon ein wenig in Begeisterung verfallen. Doch diese technischen Highlights, sind noch lange nicht alles: Der südkoreanische Konzern Samsung steht angeblich kurz vor der Serienproduktion eines Super AMOLED Plus Displays – HD-Auflösung. Die neue Technik soll bereits im Herbst dieses Jahres in ersten mobilen Geräten zu finden sein und es auf eine Anzeigengröße zwischen fünf und sechs Zoll bringen. Das berichtet die Website OLED-Info und beruft sich dabei auf Industriekreise.

Super AMOLED Plus

Die Samsung-Displays haben eine Auflösung von 1.280 x 720 Pixel, meldet das Blog. Das entspräche einer Pixeldichte von rund 300 PPI (Pixel pro Zoll) und käme damit schon sehr nahe an das iPhone 4 mit seinen 330 PPI heran. OLED-Info spekuliert zudem, dass eines der Geräte, das mit der neuen Display-Technologie ausgestattet sein wird, das Samsung GT-i9220 mit einem 5,3 Zoll Display sein könnte. Von diesem Modell gelangten erst vor wenigen Tagen erste Informationen ins Internet.

Wie die Website von ihren Quellen erfuhr, habe der Hersteller aus Südkorea seinen Produktionsprozess weiter entwickelt und verwendet nun neue Materialien, wodurch die Displays daher preiswerter herzustellen seien. Eine solch hohe Auflösung schaffe Samsung aber wieder nur durch den Einsatz einer PenTile-Matrix, ein Prinzip, dass die Koreaner bereits beim Super AMOLED Display des Galaxy S verwendeten. Und das hatte eine große Schwäche: Die Farbe Weiß hatte einen starken Blaustich.

Der ein oder andere wird sich sicherlich die Hände über Kopf zusammenschlagen, sobald er von Displaygrößen zwischen 5 und 6 Zoll hört. Sicherlich keine Größe für jedermann. Spielt man jedoch eine Zeit lang mit seinem 10 Zoll Tablet herum, für den wirkt ein 3,5 Zoll Display eher mickrig. Das Schöne an Android ist aber ja, dass es für jede Größe ein passendes Angebot gibt.

Mobile Hardware ,

HTC Vigor: Neues HTC-Phone mit Dual-Core und HD-Display?

17. August 2011

Der taiwanische Mobilgerätehersteller HTC soll angeblich an einem neuen Smartphone mit HD-Screen arbeiten. Das Modell mit dem Codenamen Vigor soll am Montag offenbar für kurze Zeit beim niederländischen Mobilfunkanbieter “The Phone House“ gelistet worden sein, der aus Versehen eine Abbildung des Smartphones inklusive technischer Spezifikationen online gestellt hat. Das berichtet das Web-Blog htcinside.de.

HTC Vigor | Quelle: htcinside.de

“Beats by Dr. Dre”
Demnach soll das Smartphone mit einem 4,3 Zoll großen HD-Touchscreen mit einer scharfen Auflösung von 1.280 x 720 Pixel ausgestattet sein. Angetrieben wird das Handy nach Angaben des Providers mit einem 1,5 Gigahertz starken Dual Core Prozessor. Als Betriebssystem kommt vermutlich Android in der Version 2.3.4 Gingerbread zum Einsatz. Das Google-Betriebssystem hat HTC angeblich mit Sense 3.5 überzogen, einer neuen Version seiner hauseigenen Benutzeroberfläche für Android. Das HTC Vigor wird zudem wahrscheinlich das erste Modell aus dem Hause HTC sein, das mit der neuen Audio Technologie “Beats by Dr. Dre” ausgestattet wird. Erst vor wenigen Tagen hat der Hersteller die künftige Zusammenarbeit mit Beats Electronics LLC bekannt gegeben, welche ein besseres Audio-Erlebnis auf zukünftige HTC Smartphones bringen soll. Zur weiteren Ausstattung zählen eine 8 Megapixel große Kamera auf der Rückseite sowie eine 2 Megapixel Kamera auf der Vorderseite, so die Angaben.

Diese Spezifikationen werden durch Gerüchte, die bereits früher vom Blog Droid-Life aufkamen, gestützt. Die Website berichtete bereits Anfang August über erste Details vom HTC Vigor, diese stammten aus einem Benchmark, der Droid-Life zugespielt wurde. Kurze Zeit später bestätigte ein Insider die Existenz des Gerätes und fügte weitere Details wie etwa ein 1 Gigabyte großer Arbeitsspeicher sowie ein 16 Gigabyte Speicher für Fotos, Videos oder Apps hinzu.

Es bestehen allerdings erhebliche Zweifel an der Echtheit des Screenshots von The Phone House, wie htcinside.de bemerkt. Bislang konnte nicht geklärt werden, ob es sich bei der Abbildung um einen Fake handelt, da das Foto bereits wieder von der Website verschwunden ist. Dem Blog wurde das Bild per E-Mail zugeschickt, die Recherche im Online-Shop des Anbieters ergab aber keine Ergebnisse. Hinzu kommt, dass die niederländische Produktbeschreibung des HTC Vigor voller Fehler ist und eher danach aussieht, als wäre sie mit Google Translate übersetzt worden. Zudem ist der Screenshot auf dem Smartphone selber auf Deutsch und sieht eher nach Photoshop-Arbeit aus. Zumindest stimmen die Produktinformationen mit denen überein, die schon seit Längerem bekannt sind. Das Vigor soll das HTC Sensation beerben und angeblich im Oktober 2011 auf den Markt kommen.

Mobile Hardware ,

Schein-Flatrate: Verbraucherzentrale mahnt Mobilfunkanbieter ab

17. August 2011

Die Mobilfunkanbieter locken ihre Kunden immer häufiger mit unbegrenztem Surfvergnügen in Höchstgeschwindigkeit. Doch ein Blick in die Tarifdetails oder das Kleingedruckte zeigt, dass dieses Versprechen meist doch sehr begrenzt ist. Die Verbraucherzentrale in Nordrhein-Westfalen hat nun mehrere Mobilfunk-Firmen, darunter auch Vodafone und die Telekom, abgemahnt und einstweilige Verfügungen erwirkt. Die Flat-Werbung der Provider sei irreführend, da nach dem Verbrauch eines Datenvolumens die Download-Geschwindigkeit gedrosselt wird.

“Internet-Flat mit bis zu 7.200 Kilobit pro Sekunde unbegrenzt surfen solange Sie wollen” – diesen Slogan kreierte etwa der Anbieter 1&1 (gmx.de, web.de). Die Telekom (t-mobile.de) warb mit: “Flatrate zum Highspeed-Surfen und E-Mailen (mit max. 7,2 Megabit pro Sekunde)” und auch Vodafone versprach mit seiner SuperFlat Internet Mobil: “Surfen Sie unbegrenzt im Internet”.

Ein Haken? Klar, denn die Übertragungsge¬schwindigkeit wird von den Providern nach Nutzung eines Datenvolumens von monatlich 500 (1&1) oder 300 Megabyte gedrosselt – das entspricht in etwa einem Internetvi¬deo in Spielfilmlänge. Danach kommt der User nur noch mit einer Höchstgeschwindigkeit von 64 Kilobit pro Sekunde ins Web – ein Download-Leistungsschwund von satten 99,1 Prozent. Wo zuvor auf dem Screen ein Video also noch ohne jegliches Ruckeln lief, braucht es nach der Drosselung allein zum Öffnen einer Website mehr als eine halbe Minute. Dieses “Schnecken-Internet“ mussten Kunden des Tarifs “Data-Flat” des Anbieters NetCologne (“Ohne Limit Surfen und Mailen”) sogar schon nach einem Datenver¬kehr von 200 Megabyte hinnehmen.

"Internet-Flat mit bis zu 7.200 KBit/s unbegrenzt surfen solange Sie wollen" - damit warb der Netzanbieter 1&1.

Die Verbraucherzentrale beanstandet dabei, dass die Netzbetreiber zwar mit dieser oder ähnlichen Formulierungen werben würden, jedoch nur im Kleingedruckten von einer Geschwindigkeits-Drosselung nach dem Verbrauch eines gewissen Datenvolumens (zwischen 200 und 500 Megabyte) die Rede sei. Die Begrenzung des Download-Tempos auf GPRS-Niveau ist sehr wohl eine Form der Begrenzung, schließlich ist nach der Drosselung ein Leistungsschwund von 99,1 Prozent festzustellen, argumentierte die Verbraucherzentrale NRW. Derzeit überprüfen die Konsumschützer auch noch weitere Tarifbezeichnungen wie etwa “UMTS-Flat” und “Flat Komplett 3G” auf deren Zulässigkeit.

Mit einer einstweiligen Verfügung, die allerdings noch nicht rechtskräftig ist, ist die Verbraucher¬zentrale Nordrhein-Westfalen nun rechtlich gegen die vier Provider vorgegangen. Die vorläufige Bilanz: Das Gericht untersagte die bemängelte Flatrate-Wer¬bung im Internet. Alle betroffenen Mobilfunkanbieter setzten umgehend alle Internet-Flatrate-Werbungen aus. Immerhin: Laut der Verbraucherzentrale zeigten sich drei Firmen auch ohne Einschaltung des Kadis einsichtig gegenüber der Reklame-Kritik. Die die Medion AG, die solomo GmbH sowie Blau Mobilfunk (in Teilen) unterzeichneten freiwillig die von der Verbraucherzentrale geforderte Unterlassungserklä¬rung und gelobten Besserung.

Handy Tarife, Internet Tarife ,

iPad 3: Apple verschiebt Release

16. August 2011

Apple muss den Verkaufsstart des iPad 3 auf 2012 verschieben. Dies berichtet das taiwanische Branchenportal DigiTimes, das sich dabei auf Aussagen von Zulieferern beruft. Ursprünglich habe Apple geplant, den Nachfolger des erst im März vorgestellten iPad 2 bereits im September oder Oktober auf den Markt bringen zu wollen. Nun sollen aber Probleme bei den Zulieferern neuer Displays den US-Konzern gezwungen haben, die Pläne zu ändern und das Release auf das nächste Jahr zu verschieben.

Wie die Website mutmaßt, hat das neue iPad 3 bei gleichbleibender Größe von 9,7 Zoll eine besonders hohe Bildschirmauflösung von satten 2.096 x 1.536 Bildpunkten – was der vierfachen Pixelanzahl gegenüber den beiden iPad-Vorgängern entspräche. Solch hochauflösende Panels, die dazu sehr dünn sein müssten, seien allerdings sehr viel schwieriger herzustellen, wodurch Apples Zulieferer nicht in ausreichender Zahl liefern könnten, zitiert der Branchendienst Quellen aus dem Display-Geschäft. Wie DigiTimes weiter berichtet, hat der iPad-Hersteller sämtliche Bestellungen für Bauteile storniert. Das aktuelle iPad der zweiten Generation ist mit seiner Bildschirmauflösung von 1.024 x 768 Bildpunkten im Vergleich zur Konkurrenz ins Hintertreffen geraten. So bieten Konkurrenten wie etwa Samsung mit seinem Galaxy Tab 10.1 1.280 Pixel in der Breite und 800 in der Höhe.

Ursprünglich sollte der Nachfolger des iPad 2 in der zweiten Jahreshälfte auf den Markt kommen, bestätigt DigiTimes frühere Gerüchte. Demnach habe man geplant, im dritten Quartal 2011 1,5 bis 2 Millionen neue Tablet-PCs zu verkaufen, im vierten Quartal sollten 5 bis 6 Millionen Exemplare ihre Käufer finden.

Kommt das iPad 3 mit einer vierfachen Displayauflösung?

Apple hat in Sachen Vervierfachung der Auflösung bereits Erfahrung. Denn schon das iPhone 4 bekam eine Pixelauflösung verpasst, die dem Vierfachen der Auflösung des iPhone 3GS entspricht. Durch die glatte Verdoppelung der Pixeldichte ließen sich auf dem iPad 3 ältere Apps einfacher auf das richtige Größenverhältnis bringen als dies bei einer kleiner abgestuften Auflösungserhöhung möglich wäre.

Auch die Konkurrenz hat das Nachsehen
Die Verzögerung des Verkaufsstart des iPad 3 zwingt auch die anderen Hersteller, den Release ihrer Produkte nach hinten zu schieben, da sie sich an den Tablets des Marktführers orientieren würden. Es ist durchaus denkbar, dass das iPad der dritten Generation früher erscheinende Tablets der Konkurrenz in Sachen Ausstattung und Handling weit übertrifft, ohne dass diese noch die Möglichkeit haben, zu reagieren. So hatte zum Beispiel Samsung den Start des neuen Galaxy Tab nach dem Erscheinen des iPad 2 noch einmal nach hinten verschoben, um in puncto Gewicht und Dicke ein wenig nachzubessern.

Marktführer Apple dürfte die Verzögerung des iPad-2-Nachfolgers aber wohl nicht allzu sehr schaden. Immerhin verkauft sich das aktuelle Tablet-Modell nach wie vor sehr gut. So sollen in der zweiten Jahreshälfte 2011 28 bis 30 Millionen Geräte ihre Käufer finden.

Allgemein, Mobile Hardware , , , ,