Google Wallet: Handy-Bezahldienst startet

20. September 2011

Die Testphase des Handy-Bezahldienstes “Google Wallet“ ist beendet – und offensichtlich erfolgreich gewesen. Denn jetzt gibt der Android-Entwickler und Suchmaschinenriese den US-weiten Startschuss für seinen mobilen Bezahldienst. Damit können Besitzer eines Smartphones ab sofort an der Kasse ohne Bares oder Karte bezahlen, die nötigen Daten werden über die im Handy eingebaute Funktechnik NFC (Near Field Communication) an ein spezielles Lesegerät an der Kasse übertragen. Doch vorerst kommen nur wenige Nutzer in den Genuss des drahtlosen Geldtransfers.

Noch einige Hürden
Bislang lässt sich “Google Wallet“ nur in den USA nutzen. Eine zusätzliche Hürde: Nutzer brauchen nicht nur das Google-Smartphone “Nexus S“, sondern müssen darüber hinaus auch noch Kunde des US-Netzbetreibers Sprint sein, um in den Genuss der bequemen Bezahlmethode zu kommen. Damit nicht genug: Derzeit muss man für Google Wallet eine Mastercard-Kreditkarte der Citibank oder eine spezielle Prepaid-Mastercard von Google besitzen. Und auch die Kassen müssen entsprechend ausgerüstet sein. Doch diese Einschränkungen seien nur vorübergehender Natur, betont der für die Bezahldienste zuständige Manager und stellvertretender Wallet-Chef Osama Bedier im Firmenblog.

“Unser Ziel ist es, dass Sie all Ihre Kreditkarten für “Google Wallet“ benutzen können, damit Sie sich von den dicken herkömmlichen Brieftaschen verabschieden können.“ Damit Google-Wallet-Kunden bald auch eine größere Auswahl an Kreditkartenunternehmen haben, will der Suchmaschinengigant mit Visa, Discover und American Express noch weitere Anbieter ins Boot holen. Was noch fehlt, sind die tauglichen Smartphones. “Wir rechnen damit, dass wir “Google Wallet“ zukünftig noch auf viel mehr Handys bringen können”, erklärte Bedier. Wie lange es dauert, bis Wallet auch die neuen Karten akzeptiert, ist bislang noch unklar. Ein paar Monate dürften aber wohl noch vergehen, wie aus einem Interview mit Visa-Chef John Partridge hervorgeht.

Make your phone your wallet: Begleichen wir unsere Rechnungen an der Supermarktkasse bald mit dem Smartphone?

Smartphone statt Portemonnaie
Nach der Wunschvorstellung von Google sollen Kunden in Zukunft weltweit an der Kasse statt ihrer Geldbörse ihr Handy zücken und vor entsprechende Lesegeräte halten. Über einen speziellen NFC-Chip (Near Field Comunication, Nahbereichsfunk) wird dann eine sichere Verbindung aufgebaut und der Rechnungsbetrag über die im Mobiltelefon hinterlegten Kreditkartendaten bezahlt. Für die zusätzliche Sicherheit sorgt eine optionale PIN-Abfrage. Statt eines Kassenbons bekommt man dann einen Zahlungsbeleg aufs Smartphone. Mit “Wallet” kann das Handy übrigens nicht nur bezahlen, sondern gleichzeitig auch noch Punkte auf einer Rabattkarte gutschreiben.

Google hatte das System bereits im Mai dieses Jahres vorgestellt und einen ersten Testlauf in San Francisco und New York gestartet. Jedoch wird seit Jahren über die Handy-Bezahlmethode gesprochen, getan hat sich aber bislang nicht viel – noch immer dominieren Bargeld oder die Bank- und Kreditkarten. Da Googles Android inzwischen aber das Smartphone-Betriebssystem mit dem größten Marktanteil ist, wird dem US-Konzern eine starke Position in dem entstehenden Markt vorhergesagt.

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Huawei Ideos X3 für 99,95 Euro bei Fonic

19. September 2011

Der Mobilfunkanbieter Fonic, Tochterunternehmen von Telefónica o2 Germany, bietet ab sofort das Android-Smartphone Huawei Ideos X3 für 99,95 Euro an. In der Startphase wird das Smartphone – mit 3,2 Zoll Display und dem aktuellen Betriebssystem Android 2.3 Gingerbread – gleich mit einem aufgewerteten Fonic-Starterpaket ausgeliefert: Denn Fonic-Kunden erhalten nicht nur das Gerät, sondern auch gleich die passende SIM-Karte des Anbieters – einen Monat Surfspaß sowie 25 Freiminuten in alle deutschen Netze inklusive.

Der Mobilfunk-Discounter Fonic führt das Huawei Ideos X3 aktuell für nur knapp 100 Euro. Foto: fonic

Erst kürzlich hatte der Discounter Lidl das Huawei Ideos X3 für preiswerte 99,99 Euro angeboten. Bei der Discounter-Kette war das Handy Anfang September jedoch schon binnen weniger Stunden vergriffen. Interessierte erhalten jetzt eine zweite Chance, sich das 99-Euro-Smartphone zu sichern: Der Anbieter Fonic bietet das Gerät ebenfalls für unter 100 Euro an und nimmt das günstige Smartphone laut Aussage der Fonic Pressestelle nun dauerhaft in sein Angebot auf. Das Ideos X3 kostet einmalig 99,95 Euro – mit im Angebot ist eine Fonic-SIM-Karte mit einem Monat freies Surfen sowie 25 Freiminuten in sämtliche deutsche Netze inklusive.

Die Internet-Flatrate wird jedoch ab einem Volumen von 500 Megabyte auf GPRS-Tempo gedrosselt. Praktisch: Nach dem Probemonat läuft die Datenflatrate automatisch aus, wenn der Kunde diese nicht wieder bucht. Falls doch, kann die Handy-Internet-Flatrate für monatlich 9,95 Euro hinzugebucht werden. SMS-Nachrichten sowie Gespräche in das deutsche Mobilfunk- und Festnetz, aber auch in 50 europäische und nordamerikanische Länder, schlagen bei Fonic mit 9 Cent pro Einheit zu Buche. Außerdem steht es dem Kunden frei, das Ideos X3 mit einer anderen SIM-Karte zu verwenden oder nicht – eine SIM-Lock weist das Android-Smartphone nämlich nicht auf. Darüber hinaus gibt es bei Fonic weder Mindestvertragslaufzeit noch Grundgebühr, zusätzliche Kosten entstehen somit nicht.

Nachdem das Android-Smartphone Anfang des Monats nur beim Discounter Lidl zu bekommen und schnell ausverkauft war, bietet ab heute die O2-Tochter Fonic das Ideos X3 ebenfalls für 99,95 Euro an. Foto: computerbild.de

Das 104 Gramm leichte Huawei Ideos X3 ist eine durchaus attraktive Einsteiger-Variante in die Android-Welt und bietet für knapp 100 Euro jede Menge Gegenwert. Denn große Kompromisse in Sachen Ausstattung oder Verarbeitung müssen Nutzer trotz des Preises nicht machen. Das Gerät ist nicht nur solide verarbeitet, sondern überzeugt auch durch die flüssige Bedienbarkeit. Angetrieben wird das Ideos X3 wird von einem auf 600 Megahertz getakteten Prozessor von Qualcomm, dem 256 Megabyte Arbeitsspeicher zur Seite stehen. Der interne Speicher fällt mit 512 Megabyte zwar recht spartanisch aus, er lässt sich jedoch mittels microSD-Karte auf bis zu 32 Gigabyte Speicher aufrüsten.

Das kapazitive Display kommt auf eine Bildschirmdiagonale von 3,2 Zoll und bietet eine maximale Auflösung von immerhin 480 x 320 Pixel. Einziger Wermutstropfen: Die eingebaute 3,2 Megapixel Kamera eignet sich maximal dafür, tagsüber Schnappschüsse für das Internet aufzunehmen. Zu den weiteren Ausstattungsmerkmalen gehören WLAN, GPS, Bluetooth sowie ein digitaler Kompass. Als Betriebssystem kommt Android in der Version 2.3 alias Gingerbread zum Einsatz.

Das Ideos X3 ist das erste Handy, das der chinesische Hersteller Huawei unter eigenem Namen auf den deutschen Markt bringt. Huawei war hierzulande bislang lediglich als Auftragshersteller tätig, so beispielsweise für das Trekstor Ideos oder das Vodafone 858 Smart. Neben Smartphones im Einsteiger-Bereich will das Unternehmen künftig aber auch mit Modellen der Spitzenklasse von sich reden machen, etwa mit dem Huawei Vision.

Auch bei Fonic ist die Nachfrage nach dem Huawei Ideos X3 offenbar hoch – der Online-Shop ist aktuell nicht erreichbar. Ob der niedrige Preis auf Dauer Bestand haben wird, bleibt auch noch abzuwarten.

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iPhone 5 und iPhone 4S angeblich im Oktober

19. September 2011

Das iPhone 5 kommt, so viel ist klar. Wann das neue Smartphone jedoch genau auf den Markt kommt, daraus macht Apple noch immer ein großes Geheimnis. Gerüchten zufolge soll der US-Konzern nun einen weiteren Hinweis darauf gegeben haben, dass die Veröffentlichung von iOS 5 unmittelbar bevorsteht – was auch bedeuten könnte, dass Apple schon in wenigen Tagen das iPhone 5 vorstellt. Weiterhin ist das iPhone 4S zum ersten Mal im Lagersystem eines Netzbetreibers gelistet.

Kommt das iPhone 5 tatsächlich im Oktober?

Demnach hat Apple angeblich an alle Entwickler von iOS-Anwendungen eine Nachricht geschickt, dass der Backup- und Synchronisationsdienst iCloud – welcher testweise bereits gestartet ist – am 22. September zurückgesetzt wird. Sämtliche Daten, welche online gespeichert wurden, gehen dann verloren, solange sie nicht zuvor auf einem Apple iPhone, iPad oder Mac kopiert wurden. Darüber hinaus sind vorherige Backups nach dem Reset nicht länger funktionstüchtig. Weiterhin sind die iCloud-Server in der Zeit zwischen 18:00 Uhr und 01:00 Uhr für Zugriffe gesperrt.

Eigenen Angaben zufolge wird das Unternehmen mit dem bekannten Apfellogo sein neues Betriebssystem iOS 5 im Herbst dieses Jahres veröffentlichen. Die neueste Ausgabe des Betriebssystems für die Geräte iPhone, iPad und iPod Touch ist mit mehr als 200 neuen Funktionen ausgestattet. Bereits seit Juni hat Apple eine Testversion für registrierte Entwickler zum Download bereitgestellt, sodass diese ihre Anwendungen an das neue System anpassen können.

So soll die Website des US-Netzbetreibers AT&T kurzzeitig ausgesehen haben.

Inzwischen bietet der US-amerikanische Großkonzern sogar schon das siebte Update an. Insider gehen davon aus, dass es sich bei der nächsten Version um das finale iOS 5 handeln wird. Nach Informationen des englischsprachigen Apple-Blogs 9to5mac.com soll es am Freitag, den 7. Oktober für alle veröffentlicht werden. Bis dahin sollen sowohl das iPhone 5 als auch das iPhone 4S in den Läden stehen. Das iPhone 4S, das bisher nur als Gerücht im Internet kursierte, soll dem iPhone 4 weitestgehend ähneln und ist jetzt erstmals im Inventar-System des US-Providers AT&T gesichtet worden. Apple bringt es angeblich als Billig-Variante des iPhone 4 auf den Markt, welches mit einem Dual Core-Prozessor sowie einem 512 Megabyte großen Arbeitsspeicher ausgestattet sein soll.

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Apple: Android-Entwickler hat seine Ideen bei uns geklaut

6. September 2011

In einem Statement behauptet der US-amerikanische IT-Riese Apple, Android-Entwicklungen stammen ursprünglich von Apple. Demnach habe der Android-Erfinder Andy Rubin, der Mitte der 90iger Jahre als Ingenieur für Apple tätig war, seine Ideen für Googles Betriebssystem bei der Firma aus Cupertino erlangt und sein Wissen über Bestandteile der Software von Apple gestohlen.

Android-Entwicklungen stammen ursprünglich von Apple - so die Aussage des Konzerns aus Cupertino.

Im Rechtsstreit mit HTC hat Apple vor der US-Handelsaufsicht ITC mit einem neuen Argument nachgelegt. So habe Andy Rubin, Chefentwickler des mobilen Betriebssystems Android, seine Inspiration für die Google-Software lediglich durch die Arbeit bei Apple erhalten. Der Grund für diese Behauptung ist ein Patent mit der Nummer 263, in dem ein Echtzeit-Schnittstelle beschrieben wird, die Software-Entwicklern zahlreiche Möglichkeiten bei der Programmierung eröffnet und das Android-Betriebssystem nach Angaben von HTC “hochgradig flexibel und erweiterbar“ macht.

Arbeit von Apple inspiriert
Diese Schnittstelle sei von Apple Anfang der 90er Jahre entwickelt worden, Rubin war angeblich damals als Low-Level-Ingenieur an der Entwicklung beteiligt. Seine spätere Arbeit an Android und einem speziellen Subsystem, das ebenfalls eine Echtzeit-Programmierschnittstelle verwendet, sei daher von Apple inspiriert. Das Wissen darüber habe der Chefentwickler aus Cupertino mitgenommen. Deshalb verletze Android das Patent 263, so Apple.

Andy Rubin, Chefentwickler des Smartphone-Betriebssystems Android, arbeitet seit der Übernahme 2005 für Google.

Eine ziemlich anmaßende Behauptung. Denn zwar arbeitete Andy Rubin tatsächlich als Entwickler bei Apple, doch bevor er 2003 mit der Entwicklung von Android begann, war er noch bei den Unternehmen General Magic, Artemis Research und Danger tätig. Zwei Jahre kaufte Google das Betriebssystem inklusive Andy Rubin für 50 Millionen US-Dollar auf und machte ihn zum Chefentwickler.

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IFA: Sony Ericsson stellt Xperia Arc S vor

1. September 2011

Im Rahmen der Elektronikmesse IFA in Berlin hat der Handyhersteller Sony Ericsson gestern auf einer Pressekonferenz sein neues Flaggschiff vorgestellt: das Xperia Arc S – das sowohl schneller, besser ausgestattet als auch preisgünstiger auf den Markt kommt als das Xperia Arc. Zwar kommt es äußerlich unverändert im Bogendesign des Xperia Arc, doch bietet es einen auf 1,4 GHz erstarkten Prozessor, welcher das Geräte um ganze 25 Prozent schneller machen soll, sowie eine neue Software.

Rein äußerlich gleicht das Xperia Arc S mit der Modellnummer LT18i seinem Vorgänger wie ein Ei dem anderen, das elegante Design hat Sony Ericsson beibehalten. Um die Neuerungen beim S-Modell also erkennen zu können, muss man schon einen Blick in das Datenblatt werfen. In der Tat unterscheidet sich das Sony Ericsson Xperia Arc S von seinem Zwilling lediglich durch die Anhebung der Taktfrequenz auf 1,4 Gigahertz, welche das neue Gerät um immerhin 25 Prozent schneller machen soll. Allerdings soll sich der Geschwindigkeitsschub gleichzeitig auch in sämtlichen Bereichen bemerkbar machen – Webseiten werden schneller geladen, der Zugriff auf Mediainhalte wird beschleunigt und sogar das Starten der Kamera soll auf dem neuen Modell nicht mehr so lange dauern. Der Hersteller verspricht sogar, dass das Arc S das bisher schnellste Xperia-Modell ist.

Neben dem schnelleren Prozessor bietet die neue Arc-Version die beiden vorinstallierten Dienste Video Unlimited und Music Unlimited, mit denen Nutzer den Zugriff auf mehr als 7 Millionen Musiktitel und werbefreie Radiokanäle sowie eine eigene Musiksammlung haben. Darüber hinaus können sie sich auch aktuelle Hollywood-Streifen oder Klassiker der Filmgeschichte direkt auf dem Handy ansehen. Mit Ausnahme der X10-Smartphones und dem X8, sollen die beiden Dienste für alle Xperia-Modelle von 2011 erhältlich sein.

Sony Ericsson stellte gestern auf der IFA in Berlin das Xperia Arc S vor.

Ein Leichtgewicht
Das schmale Xperia Arc S kommt gerade einmal auf 8,7 Millimeter Tiefe und ein Gewicht von 117 Gramm. In Kombination mit der nach innen gewölbten Rückseite und dem Chromrahmen macht das Handy zudem einen sehr eleganten Eindruck. Der 4,2 Zoll große Touchscreen hat eine Auflösung von 854 x 480 Pixel und wird von der Bravia-Engine von Sony befeuert, welche für bessere Farben und Kontraste bei Bildern und Videos sorgt. Zur weiteren Ausstattung des Leichtgewichts zählen eine 8 Megapixel Kamera mit Exmor-R-Sensor von Sony, microHDMI-, WLAN mit DLNA sowie ein Speicherkarteneinschub. Das Sony Ericsson Xperia Arc S mit Vollausstattung kommt im Oktober dieses Jahres für 429 Euro (UVP) in den Farben Blauschwarz, Weiß, Silber, Schwarz sowie Pink in den Handel. Trotz der besseren Ausstattung kostet es damit 170 Euro weniger als das erste Arc-Modell.

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Toshiba Excite: Flach wie das iPad 2?

30. August 2011


Der japanische Handyhersteller Toshiba will offenbar sein plumpes und sich eher schlecht als recht verkaufendes Android-Tablet Thrive auf der IFA 2011 durch ein eleganteres und flaches Tablet ersetzen. Laut einem Bericht von Notebook Italia wird Toshiba auf der Elektronikmesse 2011 ein neues Android-Tablet vorstellen. Das Gerät mit der Bezeichnung “Excite“ ist demnach genauso flach wie das berühmte iPad 2 des Apple-Konzerns und soll über einen 1,5 Gigahertz schnellen Dual Core-Prozessor verfügen. Die italienische Website beruft sich dabei auf Unternehmenskreise.

In Sachen Tablets konnte sich der japanische Elektronikkonzern Toshiba bisher keinen Namen verschaffen. Doch das soll sich jetzt ändern: Toshiba soll angeblich ein neues Modell herausbringen, das der Konzern nach einem Bericht des Blogs androidos.in als Excite bezeichnet. Nach Informationen der italienischen Website notebookitalia.it ist das Gerät nur etwa halb so dick wie sein Vorgänger, das Toshiba Thrive. Der Hersteller präsentierte das Thrive im Januar auf der US-amerikanischen Elektronikmesse CES.

Toshiba soll auf der IFA 2011 in Berlin angeblich ein ultra-dünnes Tablet vorstellen. Quelle: Notebook Italia

Der Vorgänger: Das Toshiba Thrive
Das Thrive war mit knapp 15 Millimeter Tiefe zwar das dickste Tablet unter den Honeycomb-Tablets, dafür hob sich das Gerät mit Features wie einem normalgroßen USB- und HDMI-Anschluss, einem Steckplatz für microSD-Karten sowie einem austauschbaren Akku von der Konkurrenz ab. Der Preis des Modells war mit 398 US-Dollar (entspricht 274,40 Euro) für 8GB-Speicherkapazität wettbewerbsfähig, dennoch hat es sich eher schlecht als recht verkauft. Das Thrive ist seit Juli auf dem US-amerikanischen Markt erhältlich und zeichnete sich durch einen Fehler aus: Es ließ sich teilweise aus dem Schlafmodus nicht wieder hochfahren. Ein Problem, dass nun mit einem Software-Update aber wieder behoben wurde. Das Thrive ist das zweite Tablet des japanischen Herstellers. Auf der IFA 32010 stellte man das Folio 100 vor, welches ebenfalls nur mäßig erfolgreich war.

Dünn wie das iPad 2?
Das neue Toshiba-Tablet soll hingegen halb so dünn sein, wie das Thrive-Tablet – und dazu auch noch deutlich handlicher. Das ultra-dünne Modell soll auf der Rückseite angeblich vollständig mit einem gebürsteten Metall-Chromrahmen versehen sein. Trotz des schlankeren Auftretens wird auch das Excite noch über viele Erweiterungs-Ports verfügen – dieses Mal mit micro-USB-Schnittstellen, einem micro-HDMI-Port sowie einem micro-SD-Kartenslot.

Am Freitag, den 2. September startet die Elektronikmesse IFA 2011 in Berlin - dort wird Toshiba wohl auch sein neues Tablet vorstellen.

Dem Bericht von Android and Me zufolge handelt es sich bei dem neuen Modell um ein 10,1 Zoll großes Tablet (25,7 Zentimeter), wobei der Hersteller also auf denselben Formfaktor wie bei dem Vorgängermodell setzt. Über die Bildschirmauflösung ist bislang nichts bekannt, sie dürfte aber bei 1.280 x 800 Pixel liegen. Darüber hinaus soll Toshiba erneut einen Dual Core-Prozessor verwenden, dabei soll es sich jedoch nicht wie beim Thrive um Nvidias Tegra-2-Chipset mit 1 GHz Taktfrequenz handeln, sondern um eine OMAP4460-CPU von Texas Instruments, dessen zwei ARM-Cortex-A9-Kerne mit einer Taktrate von 1,5 Gigahertz arbeiten.

Mehr Informationen zu dem neuen Tablet-Modell wird Toshiba voraussichtlich auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) 2011 in Berlin bekannt geben, meldet Notebook Italia. Dort soll das Gerät auch der Öffentlichkeit präsentiert werden.

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Apple: Steve Jobs tritt zurück

25. August 2011

Apple CEO Steve Jobs ist von seinem Amt als Vorstandsvorsitzender zurückgetreten und räumt damit seinen Chefsessel. Das gab Jobs selbst jetzt in einem offenen Brief an die Mitarbeiter bekannt. In einer Presseerklärung bestätigte der Konzern die Entscheidung des ehemaligen Firmengründers.

Eine Ära geht zu Ende: Steve Jobs tritt als Apple-Chef zurück - die IT-Welt verliert damit eine ihrer wohl wichtigsten Persönlichkeiten.

Bei Apple geht eine Ära zu Ende: Der schwer erkrankte Apple-Gründer Steve Jobs ist als Unternehmenschef zurückgetreten. Er könne seine Aufgaben nicht länger erfüllen, erklärte Jobs. Der Mann bleibt dem Unternehmen jedoch als Chairman of the Board (Chef des Verwaltungsrats) erhalten – eine Position, die extra für ihn geschaffen wurde. Als Nachfolger hat der Vorstand den amtierenden Top-Manager Tim Cook ernannt, der bereits seit Januar 2011 das Tagesgeschäft bei Apple leitet und damit Jobs vertritt. “Das Board hat vollständiges Vertrauen in der Entscheidung, dass Tim die richtige Person für Apples CEO-Posten ist”, verkündet Art Levinson, Sprecher des Apple-Boards, in einer Pressemitteilung.

“Ich habe immer gesagt, dass wenn jemals der Tag kommt, an dem ich meine Aufgaben und Erwartungen als Apple-Chef nicht länger erfüllen kann, ich der erste sein werde, der euch das mitteilt. Leider ist dieser Tag nun gekommen”, erklärte Steve Jobs in einem offenen Brief an die Mitarbeiter, den der Konzern zeitgleich veröffentlichte. Jobs nannte keine näheren Gründe für den Rücktritt. Ob sein Gesundheitszustand also der wahre Grund für seinen Rückzug aus dem Apple-Geschäft ist, lassen Apple und der jetzige Ex-Chef offen.

Jobs war bereits im Januar dieses Jahres aus gesundheitlichen Gründen kürzer getreten, erschien jedoch sowohl regelmäßig auf Apple-Events als auch im Büro. Von Auftritt zu Auftritt war jedoch auch die Verschlechterung seines Gesundheitszustands unübersehbar. Der Rücktritt sei allerdings nicht als Anzeichen auf eine plötzliche Verschlechterung von Jobs’ Gesundheitszustand zu verstehen, erklärte ein Vertrauter der Finanznachrichtenagentur Bloomberg. Demnach habe Jobs den Mittwoch in der Apple-Zentrale verbracht und an einer regulären Sitzung des Verwaltungsrates teilgenommen. In den letzten Wochen aber sei er an sein Haus gebunden gewesen und er fühle sich schwach.

Der 56-Jährige, der Apple 1976 zusammen mit Steve Wozniak gründete und nach einer mehrjährigen Auszeit ab 1997 zu seinem heutigen Erfolg verhalf, hat seit Jahren mit schweren Krankheiten zu kämpfen. 2004 unterzog er sich einer komplizierten Krebsbehandlung, im Jahr 2009 bekam er eine neue Leber. Seit Januar hatte sich Jobs eine weitere krankheitsbedingte Auszeit gegönnt und gab das Tagesgeschäft an Cook ab. Es ist unklar, was genau ihm fehlt. Bei öffentlichen Auftritten wirkte er zuletzt sehr dünn. Der 56-jährige betonte jedoch, dass er Apple noch weiter erhalten bleibe. Er freue sich darauf, zum Erfolg von Apple in seiner neuen Rolle als Chef des Verwaltungsrats beizutragen, schrieb er. Jobs ist damit der oberste Kontrolleur des Konzerns.

Apple-Aktie fällt
In ersten Kommentaren der Analysten sah man den Abgang von Jobs als nicht so dramatisch an, da damit über kurz oder lang zu rechnen war. Am Mittwoch fiel die Apple-Aktie im Nachbörsengeschäft dennoch um mehr als fünf Prozent. Dabei hatten die Anleger genügend Zeit gehabt, sich auf den Rücktritt von Jobs vorzubereiten. Cook hatte den Firmengründer zuvor schon mehrfach vertreten und galt daher als aussichtsreichster Kandidat für den Chefposten.

Hier nochmal Jobs’ Mail an seine Mitarbeiter im Wortlaut:

An den Apple-Aufsichtsrat und die Apple-Gemeinschaft:

Ich habe immer gesagt, dass wenn jemals der Tag kommt, an dem ich meine Aufgaben und Erwartungen als Apple-Chef nicht länger erfüllen kann, ich der erste sein werde, der euch das mitteilt. Leider ist dieser Tag nun gekommen.

Ich trete hiermit als CEO von Apple zurück. Ich möchte dem Unternehmen gerne weiterhin als Vorsitzender des Verwaltungsrats Mitarbeiter von Apple behilflich sein, falls der Aufsichtsrat dies akzeptiert.

Was meinen Nachfolger angeht, rate ich dringend dazu, dass wir unseren Nachfolgeplan erfüllen und Tim Cook zum CEO von Apple ernennen.

Ich glaube, dass Apples beste und innovativste Tage noch vor uns liegen. Und ich freue mich darauf, den Erfolg von Apple in einer neuen Rolle zu sehen und dazu beizutragen.

Ich habe bei Apple einige der besten Freunde meines Lebens gefunden und ich danke Euch allen für die vielen Jahre, in denen ich mit Euch zusammenarbeiten durfte.

Steve

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BlackBerry Curve 9360: Einsteiger-Handy mit neuem OS 7

24. August 2011

Der kanadische Handyhersteller Research In Motion (RIM) hat heute drei neue Smartphones der Curve-Reihe vorgestellt – unter ihnen das Curve 9360. Das auf das neue BlackBerry OS in Version 7 basierende Smartphone steckt in einem elf Millimeter flachen Gehäuse im typischen BlackBerry-Format. Neben dem 2,44 Zoll Display verfügt das Slim-Handy, das ohne Touchscreen auskommt, über eine mechanische QWERTZ-Tastatur sowie die notwendigen Steuertasten. Die neuen Curve-Modelle kommen zuerst im August auf den kanadischen Markt und ab September weltweit in den Handel.

RIM BlackBerry Curve 9360: Ein schlankes Einsteiger-Smartphone - ohne Touchscreen.

Die neuen Modelle der Curve-Reihe tragen die Nummer 9350, 9360 sowie 9370. Doch worin liegt der Unterschied der drei Geräte? Ganz einfach: der verwendete Mobilfunkstandard. Wo das Curve 9350 ausschließlich das CDMA-Format unterstützt und das 9360 lediglich GSM und UMTS, unterstützt das World Phone 9370 sowohl CDMA als auch GSM. Für Deutschland ist somit nur das Curve 9360 interessant.

Kein Touchscreen
Im Gegensatz zu den bereits Anfang August in London vorgestellten Modellen Bold 9900, Torch 9810 und Torch 9850 verfügt das nur 11 Millimeter dünne Curve 9360 über keinen Touchscreen, sondern lediglich über ein normales Display. Dieses stellt eine Auflösung von 480 x 360 Pixel dar. Statt über den Bildschirm wird das BlackBerry Curve 9360 folglich über die Volltastatur sowie ein optisches Trackpad bedient.

Angetrieben wird das Slim-Handy über eine 800 Megahertz getakteten Prozessor, dem 512 Megabyte Arbeitsspeicher zur Seite stehen. Als Betriebssystem kommt das erweiterte BlackBerry OS in Version 7 zum Einsatz, welches für eine bessere Performance sorgen soll. Dazu bringt das System einen verbesserten, auf Webkit basierenden Browser, welcher auch HTML5 sowie eine Zoom-Funktion unterstützt, die Online-Sicherheitslösung BleckBerry Protect sowie die neue Version des BlackBerry Messengers (BBM) mit. In Sachen Multimedia ist das BlackBerry Curve 9360 neben einer 5 Megapixel Kamera mit Fotolicht über einen Media-Player sowie einen um 32 Gigabyte mittels microSD-Karte erweiterbaren Speicher ausgestattet. Der Akku ist 1.050 mAh stark.

Die drei neuen Modelle der Curve-Reihe: Das BlackBerry Curve 9350, 9360 und 9370.

Near field Communication
Für den schnellen Aufbau von Webseiten und für den Online-Nachrichtenaustausch unterstützt das Curve 9360 die Übertragungstechniken WLAN im n-Standard und HSPA mit einer Geschwindigkeit von bis zu 7,2 Megabit pro Sekunde. Zur Orientierungshilfe steckt in der RIM-Neuheit ebenfalls ein A-GPS-Modul. Darüber hinaus hat der Hersteller das Einsteiger-Smartphone fit für den Nahfunkdienst NFC (Near field Communication) gemacht. Hierbei handelt es sich um eine alternative Bezahlmethode, die sich hierzulande jedoch noch im Aufbau befindet und noch nicht kommerziell genutzt werden kann.

Das BlackBerry Curve 9360 soll aller Wahrscheinlichkeit nach im Laufe des kommenden Monats in den Handel kommen. Zu welchem Preis das Gerät allerdings erhältlich sein wird, ist bislang unklar. Denn genau wie bei den ebenfalls für die nächsten Wochen angekündigten Touchscreen-Modelle BlackBerry Bold 9900, Torch 9810 und Torch 9860, schweigt sich der Hersteller noch aus.

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Huawei Ideos X3: Lidl bietet Android-Handy für nur 100 Euro an

23. August 2011

Android-Smartphones müssen nicht unbedingt teuer sein. Der Lebensmittel-Discounter Lidl macht es vor: Ab dem nächsten Donnerstag, den 1. September 2011 bietet die Supermarktkette das Ideos X3 des chinesischen Handyherstellers Huawei an – und das für nur 99,99 Euro inklusive einer LIDL MOBILE SIM-Karte im Wert von 9,95 Euro. Trotz des niedrigen Preises erhalten Kunden für ihr Geld ein vollwertiges Touchscreen-Handy mit der aktuellen Android-Version 2.3 alias Gingerbread. In Sachen Ausstattung müssen allerdings deutliche Abstriche gemacht werden.

Lidl lohnt sich: Ab dem 1. September 2011 bietet der Lebensmitteldiscounter Lidl das Huawei Ideos X3 zum Preis von nur 99,99 Euro an.

Schon im Frühjahr dieses Jahres hatte man bei Huawei das Ideos X3 erstmals offziell vorgestellt, jetzt führt der chinesische Smartphone-Hersteller das Android-Smartphone also auf dem deutschen Markt ein – und kündigt ganz nebenbei an, künftig zu den fünf absatzstärksten Handyherstellern in Deutschland zählen zu wollen. So wird Huawei nun auch verstärkt unter eigener Marke weitere Geräte, mitunter auch das edle Android-Phone Huawei Vison, noch dieses Jahr auf den Markt bringen.

600 MHz, 3,2 Zoll und Android 2.3
Den Anfang allerdings macht das günstige 100-Euro-Modell, das Ideos X3, dessen Ausstattung eher spärlich daherkommt: Statt eines modernen Gigahertz-Prozessors wird das Smartphone mit einem lediglich auf 600 Megahertz getakteten Chip angetrieben, dem darüber hinaus nur 256 Megabyte Arbeitsspeicher zur Seite stehen. Der 512 Megabyte große interne Speicher kann mittels microSD-Karten immerhin auf bis zu 32 Gigabyte erweitert werden. Das Ideos X3 verfügt außerdem über ein 3,2 Zoll großes (8,1 Zentimeter) kapazitives TFT-Display mit einer Auflösung von 480 x 320 Pixel. Als Betriebssystem kommt das aktuelle Android in der Version 2.3 Gingerbread mit der vorinstallierten Nutzeroberfläche aHome-UI zum Einsatz.

Zur weiteren Ausstattung des Touchscreen-Handys zählen der Datenstandard HSDPA (mit bis zu 7,2 Megabit pro Sekunde), ein WLAN-Empfänger (b/g/n) sowie Bluetooth, dank eingebautem GPS-Modul ist zudem die Navigation möglich. Für Foto- und Videoaufnahmen ist eine 3,2 Megapixel Kamera integriert; hinzu kommen ein UKW-Radio, ein Musik-Player sowie eine 3,5 Millimeter Kopfhörer-Buchse. In Sachen Durchhaltevermögen verspricht der Hersteller eine Akkulaufzeit von 300 Stunden im Stand-by-Modus und vier Stunden Gesprächsdauer.

Ideos X3 - Das Smartphone ideal für Einsteiger.

Kein SIM-Lock
Praktisch: Käufer erhalten zum Handy auch eine Prepaid-SIM-Karte für den 9-Cent-Tarif von Lidl Mobile gratis dazu. Sie beinhaltet zudem 25 Freiminuten (Standard-Inlandsverbindungen in alle deutschen Netze) und ermöglicht die kostenfreie Internet-Nutzung für einen Monat. Die testweise freigeschaltete Internet-Flatrate für das mobile Surfen über das Netz von Telefónica Germany (O2) endet danach automatisch – danach kann die Internet-Flatrate für 8,99 Euro pro Monat hinzugebucht werden. Das Mobiltelefon kann außerdem auch mit jeder beliebigen SIM-Karte eines anderen Netzbetreibers verwendet werden, da das Handy SIM-Lock-frei ist. Die dem Gerät beiliegende LIDL MOBILE SIM-Karte muss also nicht zwingend genutzt werden.

Always Internet meint:
Zum Preis von nur 100 Euro erhalten Kunden bei Lidl ein supergünstiges Handy mit einfacher Ausstattung – perfekt für Smartphone-Einsteiger. Dank HSDPA und WLAN eignet es sich zudem perfekt für Ausflüge ins mobile Internet. Übrigens: Ab dem 19. September wird der Mobilfunk-Discounter Fonic das Huawei Ideos X3 – ebenfalls mit Gratis-SIM-Karte im Paket – für 99 Euro zunächst exklusiv anbieten.

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Optimus Sol: LG stellt neues Android-Smartphone mit Ultra-AMOLED-Display vor

23. August 2011

Pünktlich zur Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin erweitert der südkoreanische Handyhersteller LG sein Smartphone-Portfolio. Mit dem LG Optimus Sol E730 hat das Unternehmen ein weiteres Android-Smartphone vorgestellt. Das Modell war zuvor bereits unter dem Codenamen “Victor” aus einer Roadmap des südkoreanischen Elektronikkonzerns bekannt, die Ende Juli 2011 aufgetaucht war. Das Optimus Sol ist offiziell für Mitte September angekündigt und soll laut LG zu diesem Zeitpunkt das “günstigste Android-Smartphone mit 1-Gigahertz-Prozessor und AMOLED-Display“ auf dem Markt sein.

LG Optimus Sol E730: Der südkoreanische Hersteller stellt das 9,8 Millimeter schlanke Gerät wohl auf der IFA (2. bis 7. September in Berlin) vor.

Ultra AMOLED-Technologie
Das LG Optimus Sol ist mit einem 3,8 Zoll (9,65 Zentimeter) großen OLED-Touchscreen ausgestattet, der die übliche Auflösung von 800 x 480 Pixel darstellt. LG selbst bezeichnet seine OLED-Technik als “Ultra AMOLED” und verspricht hohe Kontrastwerte, einen großen Farbumfang sowie eine bessere Lesbarkeit des Displays bei direkter Sonneneinstrahlung. Zudem soll das neue Android-Phone besonders energiesparsam sein, so bietet das Optimus Sol dank der so genannten “Dark UI“ eine um bis zu 30 Prozent längere Akkulaufzeit als vergleichbare Modelle. Dieses Programm kann der Nutzer wahlweise an- oder ausschalten. Sobald es aktiviert ist, prüft es den Stromverbrauch des Gerätes und reguliert bei Bedarf die Verwendung von weißem Licht, um so die Batterie zu schonen. Der Akku hat eine Leistung von 1.500 mAh.

Angetrieben wird das LG Optimus Sol von einem 1 Gigahertz schnellen Single Core-Prozessor aus dem Hause Qualcomm, dem 512 Megabyte Arbeitsspeicher zur Seite stehen. Der interne Speicher misst 2 Gigabyte und kann durch eine microSD-Speicherkarte erweitert werden. Für Foto- und Videoaufnahmen stehen dem Androiden auf der Rückseite eine 5 Megapixel Kamera mit Autofokus – die allerdings ohne Fotolicht auskommen muss – sowie eine VGA-Kamera auf der Vorderseite für Videochats zur Verfügung. Als Betriebssystem kommt Android in der Version 2.3 alias Gingerbread zum Einsatz, das der Hersteller mit seiner eigenen Nutzeroberfläche Optimus UI in der Version 2.0 überzogen hat.

In puncto Übertragungstechniken unterstützt das Gerät HSDPA/HSUPA, WLAN nach 802.11b/g/n inklusive DLNA und Wifi-Direct sowie Bluetooth 3.0. Zur weiteren Ausstattung zählen GPS, ein FM-Radio sowie eine 3,5 Millimeter Klinkenbuchse für Kopfhörer. Mit 9,8 Millimetern Dicke gehört das Optimus Sol zu den dünneren Smartphones.

Weitere technische Details hält der südkoreanische Hersteller noch unter Verschluss, sie könnten aber zur IFA Anfang September veröffentlicht werden. Das LG Optimus Sol E730 soll bereits Mitte September dieses Jahres auf den europäischen Markt kommen, einen Preis hat LG für das Gerät allerdings noch nicht verraten. Aller Wahrscheinlichkeit wird der Preis für das Smartphone bei um die 300 Euro liegen. Der Hersteller teilte dafür allerdings mit, dass das Optimus Sol in den Farben Schwarz, Weiß sowie Titan erhältlich sein wird.

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